So, nach etwas stressiger Zeit kommt jetzt mal´n Kommentar
Zu 1. kann ich natürlich nicht beurteilen, ob in den entsprechenden Gebieten Leitungen lagen und somit betroffen gewesen wären. Zumindest wären ja Tiefen von gerade einmal einem Meter nötig gewesen.
Zu 2. ist die Frage, wie der Bahnsteig vorher aussah. Wenn der praktisch schon gut zu benutzen war und die elektischen Anzeigetafeln schon bestanden oder bestehen (z.B. in Oberkassel) müsste man praktisch nichts am Bahnsteig verändern. Gerade das wäre ja ein Sparpotenzial sondergleichen. Kommt aber eben natürlich auch auf Punkt 1 an.
Zu 3. muss man überlegen, ob es an den entsprechenden Stellen nicht relativ egal ist, ob da gewisse Furchen vorhanden sind. 60 Meter gehen ja ohnehin für den Bahnsteig drauf. Denn wenn ich mir eine gewisse Stelle auf der Ludenberger Straße ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass du mit der hundert Meter langen Furche meinst, dass diese vor- bzw. nach dem Bahnsteig nötig sind. Es handelt sich ja wie gesagt auch lediglich um maximal einen Meter, wobei man bedenken muss, dass ein barrierefreier Einstieg bei den Hochflurbahnen bei etwa 90cm möglich ist, bei Niederflurbahnen bei etwa 30cm.
Zu 3.1: Solange möglicherweise störende Leitungen verlegt sind, würde das sicherlich keine Wochen dauern - wobei die Rheinbahn für gewisse Sanierungen ja eh immer Zeit ohne Ende benötigt...

Aus dem Grund ist wohl die wirklich relevante Frage, ob eben Leitungen im Weg wären...
Das Ding ist, dass man bei zuständigen Mitarbeitern immer nur Standardaussagen erhält, die einen abspeisen sollen.
Hatte selbst mal kurzzeitig E-Mailkontakt mit einem Herren der Rheinbahn. Hatte da mal vorgeschlagen bei engen Haltestellen (z.B. Flingern S) auch auf Niederflurbahnen des Typs NFXXU zu setzen und dort Mittelbahnsteige zu errichten. So hat man zwar insgesamt gesehen nicht mehr Platz zur Verfügung, aber der gefühlte Platz auf den Bahnsteigen wäre größer. Da wurde mir erwidert, dass dieses aus zwei Gründen nicht ginge:
1. Es sollen keine neuen Niederflurbahnen angeschafft werden
-> Nachvollziehbarer Einwand
2. Man würde sich die Flexibilität nehmen, da man bei einem Ausfall nicht spontan reagieren könne, wenn man dort Fahrzeuge benötigen würde, die auf beiden Seiten Türen haben
-> Kein logischer Einwand, da man dasselbe Problem bei der Wehrhahnlinie ja gerade in Kauf nimmt. Insofern wäre auch das etwas gewesen, was man sich schon vor dem Kauf der allerersten Niederflurbahn hätte überlegen müssen. Damals gab es nur hochflurige Varianten mit Türen auf beiden Seiten. Plötzlich kauft man nur welche mit Türen auf einer Seite. Zwar für den Moment gesehen sinnvoll, da mehr Plätze zur Verfügung stehen, aber im Endeffekt eher kontraproduktiv...
Aber naja, ´ne Antwort bekam ich darauf dann nicht mehr