Bei der RP gibt es aktuell wieder einen
Artikel zum Rheinuferzaun. Aufgezeigt wird dabei eine chronische Aneinanderreihung der Ereignisse.
In einer Nacht un Nebelaktion wird plötzlich ein Zaun errichtet, um auf den Todesfall zu reagieren. Wenn das kurze Zeit nach dem Unfall passiert wäre, hätte es noch einen Sinn gehabt - wenngleich auch das schon unangemessen ist, wenn man bedenkt, dass wirklich so lange Zeit nichts passiert ist, obwohl unzählige Menschen dort täglich flanieren. Dass aber fast ein halbes Jahr zwischen dem Unfall und der Errichtung des Zauns liegt, ist doch arg seltsam...
Speziell auch aus dem Grunde, weil auch hier im Artikel wiedermal davon die Rede ist, dass die Sicherung des Tores das Problem war. Warum also ein komplett neuer Zaun und keine Überprüfung aller Sicherungen?
Danach bleibt noch die Frage, warum der nun geplante Zaun eigentlich so teuer ist? Wofür werden denn tatsächlich knapp 100.000 € pro hundert Meter Zaunstrecke benötigt? Das schreit ja praktisch nach einem Designer, der den Zaun entwickelt hat und aus diesem Grunde so viel erhält...
Dabei finde ich den Zaun gar nicht unbedingt passend...Theoretisch zwar schick, aber in meinen Augen wäre es optisch ansprechender gewesen, wenn man beispielsweise einen "Zaun" aus Sandstein errichtet hätte, der mit genügend hohen Pfosten aus Sandstein und dazwischen mit Stahlstäben versehen wäre. Das wäre zwar auch teuer, aber würde zur ganzen Umgebung deutlich besser passen als dieser aktuell geplante Zaun, der für das Areal doch eigentlich viel zu modern ist...
Beispiel für die Art des von mir gedachten Zaunes:
(Quelle: Bartczak-Fenster/ http://www.bartczak-fenster.de/sandstein/sandstein_zaun.JPG)
Gut, im Endeffekt würde man hierbei allerdings auf Dauer auch ´nen schöneren Bodenbelag benötigen als schnöden Asphalt...