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Stadtführer

Hoppeditz

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11

Saturday, October 16th 2010, 2:31pm

Aus meinem Archiv stammt eine Kopie einer Karte, bei der gleich mehrere Ebenen der
Stadtentwicklung Düsseldorfs gezeigt werden.
Die Karten-Quelle ist das Stadtarchiv.
Wer sich die Karte runterladen möchte, kann hier mal klicken:

http://www.thomas-bernhardt-im-web.de/42092/43476.html

Viel Spaß beim kartenlesen und Eintauchen in die Stadtgeschichte/n.
Euer Stadtführer.

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f95

Killepitscher

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12

Saturday, October 16th 2010, 3:51pm

@Stadtführer: Klasse, besten Dank :thumbsup:

Bear

Bergischer Löwe

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13

Friday, October 22nd 2010, 5:08pm

Genial!
Dankeschön! :thumbup:
Gruß, 8)

Jorge

DC-Redaktion

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14

Wednesday, December 15th 2010, 3:29pm

Bringen Scherben Glück?
Neue Funde der Düsseldorfer Stadtarchäologie, Ausstellung im Hetjens-Museum vom 09.12.10 - 22.05.11

Die umfassenden archäologischen Untersuchungen der vergangenen Jahrzehnte auf Düsseldorfer Stadtgebiet förderten zahlreiche Belege über die Geschichte von Architektur und Leben in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu Tage. So konnten beispielsweise bei der Errichtung des Rheinufertunnels (1985-1992) Teile der Stadtbefestigung sowie des ehemaligen Stadtschlosses am heutigen Burgplatz erfasst und dokumentiert werden. Die Auswertung von Grabungen am Hetjens-Museum führte zur Wiedererrichtung des alten Hafens. Bisher wurden jedoch nur wenige Funde dem interessierten Publikum gezeigt.

Im Rahmen der jüngsten Bauprojekte, u. a. "Wehrhahnlinie" und "Breidenbacher Hof", wurden und werden in der Düsseldorfer Innenstadt mehrere Baustellen archäologisch begleitet. Unter den zahlreichen Funden vom Mittelalter bis zur Neuzeit finden sich viele Keramiken wie Steingut, Steinzeug und Porzellan, welche in der Ausstellung gezeigt werden. Keramik als archäologischer Fund wird als Träger mehrerer Deutungsebenen vorgestellt. So dient sie im Kontext ihres Fundortes der Datierung und weist aufgrund ihrer Zusammensetzung auf die ehemalige Nutzung der Fundstelle hin. Der Herstellungsort der Stücke kann zudem rege Handelsbeziehungen belegen. Verarbeitung und Verzierung lassen Rückschlüsse auf ihre historische Gebrauchsfunktion zu.

Gezeigt wird eine Auswahl an Gebrauchkeramik wie blauweiße Fayence aus Delft, Irdenware des Niederrheins, Mineralwasserflaschen und Senftöpfe aus Steinzeug des Rheinlandes sowie bemaltes Porzellan. Sie gehören zu den charakteristischen Grabungsfunden der Düsseldorfer Baustellen Grabbeplatz, Corneliusplatz, Breidenbacher Hof, Theresienhospital und Stadthaus. Funde aus Glas, Knochen und Metall, wie beispielsweise eine Granate aus dem 18. Jahrhundert ergänzen die Präsentation. Die Baustellen in der Landeshauptstadt sind wichtige Investitionen in die Zukunft. Die Studio-Ausstellung des Hetjens-Museums bietet den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, sich über die Entwicklung und die neuesten Forschungsergebnisse der Düsseldorfer Stadtarchäologie anhand der keramischen Funde zu informieren. Auf diese Weise soll die Bedeutung der Stadtarchäologie herausgestellt werden, die zur Bewahrung des kulturellen Erbes Düsseldorfs beiträgt.

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15

Thursday, March 17th 2011, 11:00am

Historische Stadtmauer wird in U-Bahnhaltestelle integriert

Wie Verkehrsdezernent Keller im Rathaus ankündigte, sollen die historischen Funde der alten Stadtmauer, die zu Beginn der Bauarbeiten für Kö-Bogen und Wehrhahnlinie rund um den Jan-Wellem-Platz entdeckt worden waren, im späteren neuen U-Bahnhof "Heine-Allee" der Wehrhahnlinie ausgestellt werden. In der Baugrube am Jan-Wellem-Platz sind Teile der historischen Stadtbefestigung noch deutlich zu sehen: ein 20 Meter langes Teilstück, teilweise noch über 2,50 Meter hoch, wurde frei gelegt. Im 16. Jahrhundert waren diese Mauern Bestandteil eines Wachgebäudes. Demnächst werden die Funde in Blöcke geschnitten und in drei Jahren im U-Bahnhof ausgestellt.

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16

Thursday, March 24th 2011, 6:03pm

Historischer Fund bei Kö-Bogen-Bauarbeiten: steinerne Brücke gefunden

Bei den Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Kö-Bogen ist nach den Resten der Flinger Kontergarde ein zweiter bedeutender Fund aus der Zeit der Düsseldorfer Stadtbefestigung zu verzeichnen. In der Elberfelder Straße wurde bei einer Kanalverlegung eine massive 10 Meter lange Mauerstruktur mit Rundbögen freigelegt. Die Archäologen um den mit der archäologischen Begleitung der Tiefbauarbeiten rund um Wehrhahn-Linie und Kö-Bogen betrauten Archäologen Andreas Kupka vermuten, dass es sich hierbei um die Reste der Brücke handelt, die seit dem Ende des 17. Jahrhunderts das Flinger Tor mit dem Flinger Ravelin verband.

Die Brücke war Bestandteil der stark ausgebauten Ostfront der ehemaligen Landesfestung Düsseldorf. Diese bastiönäre Befestigung des 16. Jahrhunderts wurde durch Festungsvorwerke, ein so genanntes Ravelin und – noch weiter feindseits gelegen – eine Kontergarde verstärkt. Das Ravelin war ein von einem Graben umgebenes, gemauertes Festungsbauwerk mit Erdfüllung, auf dem sich ein Magazingebäude befand und dessen Aufgabe in der Sicherung des ehemaligen Flinger Tores – heute im Bereich der Heinrich-Heine-Allee – bestand. Bei Bedarf konnten auf dem Ravelin Geschütze in Stellung gebracht werden und sich Truppen zum Beispiel für einen Ausfall sammeln. Das Flinger Ravelin sorgte durch zwei Brücken für die Verbindung zwischen der Kernfestung und dem Festungsvorfeld, wobei in Krisenzeiten auch eine leichte Kontrolle der ein- und ausgehenden Passanten möglich war.


Die Grafik der Stadt zeigt das Ravelin vor dem Flinger Tor. Der Kreis markiert das Brückenteil, der im Verlauf der heutigen Elberfelder Straße freigelegt wurde. Quelle: Stadt Düsseldorf

Die größere der beiden Brücken wurde nun freigelegt und stellt nach Einschätzung der Archäologen einen bedeutenden Befund für die Düsseldorfer Stadt- und Festungsgeschichte dar. Die Spezialisten vermuteten bisher an dieser Stelle eine Holzbrücke, dass es sich um Bauwerk aus Stein handelt, ist für Archäologen und Festungsforscher eine kleine Sensation. In der Baugrube des Kö-Bogens werden die vorbereitenden Arbeiten zum Abtransport der Mauerreste der Flinger Kontergarde abgeschlossen. Nach Kernbohrungen wurden Stahlträger als Tragekonstruktion in die dicken Mauern eingebaut. Es folgen nun die Sägearbeiten.

17

Friday, April 1st 2011, 11:02am

Danke für die ganzen Infos. Das ist alles echt interessant, ich freu mich schon auf die nächsten Neuigkeiten. :-)

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SCHoSCH

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19

Friday, April 1st 2011, 11:34am

Jaja liebe xity.de'ler.... April April ;)

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20

Wednesday, February 8th 2012, 11:59am

Tunnelbauten in Düsseldorf sind Fundgruben für die Archäologen

Der Bau der Wehrhahn-Linie und die Tunnelbauten für den Kö-Bogen lassen höchst eindrucksvolle Einblicke in die Vergangenheit zu. Immer wieder fördern die Bauarbeiten archäologische Fundstücke als Zeugnisse der Vergangenheit ans Tageslicht. "Ein Blick in die archäologische Geschichte unserer Stadt in diesem großen Stil ermöglichen nur Projekte solcher Größenordnung, bei denen der Untergrund großflächig freigelegt oder aufgegraben wird. Wir nutzen diese Chance und arbeiten die Düsseldorfer Vergangenheit an vielen Stellen auf", erklärte Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller jetzt bei der Vorstellung des neuen Internet-Auftritt "Düsseldorfer Stadtarchäologie" und einer 20-seitige Broschüre zu diesem Thema.

Einige der Funde sollen später in einem Präsentationsraum im neuen Teil des U-Bahnhofes Heinrich-Heine-Allee gezeigt werden. Dort sollen nach Abschluss der Bauarbeiten an Wehrhahn-Linie und Kö-Bogen die Besucher mit originalen Funden und mittels verschiedener Medien anschaulich über die archäologischen Untersuchungen und die Geschichte der Stadtbefestigung informiert werden.

Die Informationsbroschüre zu den Funden ist im Info-Pavillon am Schadowplatz, im Rathaus am Marktplatz sowie im Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennkamp 45 erhältlich. Wer sich einige Fundstücke ansehen möchte, dem sei die Ausstellung im Info-Pavillon empfohlen, die dort bereits seit letztem Jahr zu sehen ist.

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