Das traditionsreiche Franziskaner-Kloster an der Immermannstraße wird auf längere Sicht schließen müssen. Das berichtet heute die Rheinische Post. Eine Sanierung der maroden Gebäude aus den 1950er Jahren sei nach Meinung der Leitung der Deutschen Franziskanerprovinz in München finanziell unverantwortlich. Für die mehr als 7.000 Quadratmeter große Liegenschaft an Immermann-, Ost- und Klosterstraße soll ein neues Nutzungskonzept erarbeitet werden. Das jetzige Kloster habe eine schlechte Bausubstanz und sei inzwischen viel zu groß.
Es stehe aber fest, dass der Orden weiterhin in Düsseldorf seine sozialen und seelsorgerischen Aufgaben erfüllen wolle. So wird die Firminus-Klause, die Arme mit Essen versorgt, bestehen bleiben.
Ob Teile des Klosters abgerissen und die Flächen neu genutzt werden oder die gesamte Anlage samt Kirche verschwindet, das werden kommende Gesprächen mit der Stadt, dem katholischen Stadtdekanat und der Erzdiözese *öln zeigen.