Anscheinend herrscht schon jetzt keine Einigkeit, aber ein Ailton in unserer Nationalmannschaft wäre eine echte Bereicherung.
Klinsmann ist gegen Ailton-Einsatz
26.07.2004
Die Verträge sind noch nicht unterschrieben, da bahnt sich in der neuen Führungsriege der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bereits der erste Streit an: Es geht um Ailton.
Jürgen Klinsmann scheint nicht gewillt, den Brasilianer ins DFB-Team zu holen. Dem 'Kicker' sagte er: "Ich bin ein Fan von ihm, er ist ein toller Spieler und ein Schlitzohr. Aber die Verbindung zwischen ihm und der deutschen Nationalmannschaft sehe ich nicht."
Sein designierter Trainer Holger Osieck sieht das aber anders: "Er macht Tore. Wenn man einen solchen Stürmer haben kann, ist das immer positiv."
Unterdessen hat die 'Bild' berichtet, dass Klinsmann nur bis nach der Weltmeisterschaft 2006 den Job als Teamchef machen will.
Eine vom DFB vorgeschlagene Option auf Verlängerung lehnte der ehemalige Nationalstürmer ab. Damit stehen die deutschen Elite-Kicker spätestens nach der Weltmeisterschaft im eigenen Land wieder ohne Verantwortlichen da.
Klinsmann wäre, sollte der Kontrakt über die volle Laufzeit gehen, damit der Trainer mit der zweitkürzesten Amtsperiode in der Geschichte der Nationalmannschaft. Nur der erfolglose Erich Ribbeck war mit 22 Monaten noch kürzer in der Verantwortung.
Am Donnerstag oder Freitag, 'Klinsis' Geburtstag, soll alles fix gemacht werden. Bis dahin will der Schwabe auch Oliver Bierhoff (Manager) und Holger Osieck fix ins Boot geholt haben.
Quelle:
http://buli.rtl.de/de/nncs/fussball/2004/07/26/65565.html