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Sonntag, 9. April 2017, 11:42

Landtagswahl NRW 2017

Mich stört wie Mainstream-Medien eine Vor-Auswahl treffen, indem nicht
alle zur Wahl zugelassenen Wahl-Optionen vorgestellt werden, sondern nur ein Teil.
Das ist anti-demokratisch. Deshalb dieser Thread hier.

Am 14. Mai 2017 wird in NRW gewählt. Das sind eure Wahl-Optionen, wie der
Landeswahlleiter vor 5 Tagen ermittelte & vor 4 Tagen Kund tat - viel Spaß beim Diskutieren und Wählen:

  1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
  2. Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU
  3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN GRÜNE
  4. Freie Demokratische Partei FDP
  5. Piratenpartei Deutschland PIRATEN
  6. DIE LINKE DIE LINKE
  7. Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI
  9. FREIE WÄHLER Nordrhein-Westfalen FREIE WÄHLER
  10. Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit BIG
  11. Freie Bürger-Initiative/ Freie Wähler FBI/FWG
  12. Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP
  13. Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung - Politik für die Menschen Volksabstimmung
  14. Aktion Partei für Tierschutz TIERSCHUTZliste
  15. Allianz Deutscher Demokraten AD-Demokraten NRW
  16. Alternative für Deutschland AfD
  17. AUFBRUCH C - Christliche Werte für eine menschliche Politik AUFBRUCH C
  18. Bündnis Grundeinkommen BGE
  19. Demokratische Bürger Deutschland DBD
  20. Deutsche Kommunistische Partei DKP
  21. Deutsche Zentrumspartei - Älteste Partei Deutschlands gegründet 1870 Zentrum
  22. DIE RECHTE DIE RECHTE
  23. DIE REPUBLIKANER REP
  24. Die Violetten - für spirituelle Politik DIE VIOLETTEN
  25. Jugend- und Entwicklungspartei Deutschlands JED
  26. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands MLPD
  27. PAN - die Parteilosen PAN
  28. Partei für Gesundheitsforschung Gesundheitsforschung
  29. PARTEILOSE WÄHLERGEMEINSCHAFT in der Bundesrepublik Deutschland PARTEILOSE WG "BRD"
  30. Schöner Leben
  31. V-Partei³ - Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer V-Partei³
  32. Ungültig wählen
  33. Gar nicht wählen



Primär-Quelle: http://www.mik.nrw.de/presse-mediathek/a…agswahl-zu.html

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Montag, 10. April 2017, 10:09

Ich bin immer wieder verwundert über die Vielfältigkeit des Parteienspektrums. Neben den den etablierten Parteien und den extremen Strömungen von links und rechts gibt es auch immer ein paar Kreative. Wie zum Beispiel...

PAN - die Parteilosen
"Die PAN-Partei aus Paderborn will bei der Landtagswahl mit unabhängigen Kandidaten antreten. Die Partei hat derzeit nur fünf Mitglieder, viel mehr sollen es gar nicht unbedingt werden." (Quelle: nw.de)

...oder

Die Violetten - für spirituelle Politik
"„Wir streben eine Gesellschaftsordnung an, in der Selbsterkenntnis durch die individuelle spirituelle Entwicklung, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Kreativität, offene Kommunikation, ökologisches Denken, Gewaltfreiheit, Freiheit im Geistesleben, Menschlichkeit im Wirtschaftsleben, Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit von Frau und Mann und Toleranz obenan stehen.“ Diese hehren Ziele sollen einerseits durch Meditation und Lichtarbeit, aber auch durch Parlamentsmandate erreicht werden." (Quelle: focus.de)

Ich find's ja schade das die Piraten so in der Versenkung verschwunden sind. Die hatten in Ihrer Gründungszeit echt gute Ansätze. @dungeonlight Welche Chancen rechnest du euch denn aus?

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Montag, 10. April 2017, 15:43

@SCHoSCH:
Och, das mit "euch" kannst du mittlerweile streichen; das gilt nicht mehr. Entscheidend ist auch nicht, "wer das Rennen macht" oder was für Aussichten Partei X hat, sondern dass die größten Probleme der Bevölkerung angegangen werden. Wahlen sind eine Gelegenheit, Impulse für das Lösen jener Probleme zu geben.

Die große und sogar noch zunehmdende Einkommens- und Vermögensungleichheit ist das größte Problem unserer Gesellschaft. Damit verbunden ist die um sich greifende Angst vor sozialem Abstieg. Die zweifelsohne zunehmende Automatisierung würde dieses Problem sogar verschärfen, so sie nicht durch mutige Sozialpolitik begleitet wird. Und darüber hinaus sind auf zunehmende Einkommens- und Vermögensungleichheit und Automatisierung auch zurück zu führen, dass wir heute eine Rekord-Armutsquote trotz Rekord-Beschäftigung haben.

Natürlich sehe ich auch viele andere Probleme und sehne mich nach Lösung jener anderen Probleme. Mittlerweile bin ich bloß zur Ansicht gelangt, dass all jene anderen Probleme nur Folge dieses einen Problems sind. Das ist darin begründet, dass Angst vor sozialem Abstieg und hohes Armutsrisiko psychologisch an der Bevölkerung nicht spurlos vorbei gehen: Sie erhöhen den Stress-Pegel in der Bevölkerung. Und wenn bei Menschen der Stress-Pegel hoch ist, geht das Denk-Hirn aus und die Instinkte übernehmen.

Dann werden Ellbogen ausgefahren, anstatt auch auf andere zu achten. Dann kann auch nicht mehr abstrakt gedacht werden,
und auch nicht zwischen Realität und Einbildung unterschieden werden. Kurz: Sind wir sehr gestresst, werden wir egoistisch, ignorant, grausam und autoritär.

Neurowissenschaften, Pädagogik, Geschichte, und Psychologie sehen alle aus einem anderen Winkel auf beschriebenen Sachverhalt und doch bestätigen sie ihn stets. Kriege, Ignoranz für das Leid anderer, Rechtsruck, Korruption - egal, welches Dicke Brett in der Politik du dir nimmst, oder dir wichtig ist, alle sähen ganz anders aus, wenn der Stress-Pegel in der Bevölkerung deutlich niedriger wäre.

In diesem Sinne nehme ich von nun an jede Wahl als Gelegenheit war, so wirksam und effizient wie möglich auf Senkung des Stress-Pegels in der Bevölkerung hinzuwirken.

4

Dienstag, 11. April 2017, 08:46

Ein interessanter Ansatz!

Die zweifelsohne zunehmende Automatisierung würde dieses Problem sogar verschärfen, so sie nicht durch mutige Sozialpolitik begleitet wird. Und darüber hinaus sind auf zunehmende Einkommens- und Vermögensungleichheit und Automatisierung auch zurück zu führen, dass wir heute eine Rekord-Armutsquote trotz Rekord-Beschäftigung haben.

Wie würdest du dieser Entwicklung denn entgegenwirken und welche Partei geht dieses Grundproblem deiner Meinung nach am konsequentesten an? Vielleicht das Bündnis Grundeinkommen BGE?

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Dienstag, 11. April 2017, 16:55

Wie würdest du dieser Entwicklung denn entgegenwirken und welche Partei geht dieses Grundproblem deiner Meinung nach am konsequentesten an? Vielleicht das Bündnis Grundeinkommen BGE?


Ja. Da wählt man praktisch keine Partei, sondern eine inhaltliche Lösung. Parteien ziehen Menschen an, die nach Macht gieren. Wo viele solche Menschen zusammen kommen, sinkt die Wahrscheinlichkeit dass Gemeinwohl gefördert wird oder es noch um die Sache geht.

Übrigens auch bei diesem Bündnis Grundeinkommen. Das einzige, was das Bündnis Grundeinkommen rettet, ist dessen klare und deutliche Aufstellung als 1-Themen-Partei:
Egal wie bescheuert die Leute auch da sind,
egal wie auch da Seilschaften zwecks Posten-Abgreifen Ellbogen ausfahren,
egal wie auch da Menschen sich was auf Posten einbilden und andere ohne oder mit niedrigeren Posten abkanzeln,
egal wie sehr der ganze Laden von einem dynamischen, aktiven Netzwerk aus idealistischen Leuten auf Augenhöhe denen's einzig und tatkräftig um die Sache geht umkippt in einen in sich gekehrten, passiven, hierachisch-autoritären Hofstaat,
am Ende des Tages ist mit einem Kreuz beim BGE klar, wofür es steht.
Es ist 'ne klare, unmissverständliche Ansage, die alle verstehen.
Bei guten Wahlergebnissen gewinnt nicht die Partei, sondern die eine inhaltliche Lösung, die sie verkörpert.

Den gleichen Bonus hat auch diese "Mehr Demokratie"-Partei, oder wie die heißt...

Also, ich habe mittlerweile die Schnauze voll von Parteien. Ich halte nix von ihnen. Ich will sie nicht wählen. Ich will nur noch Inhalte direkt wählen. Und übertragen auf das parlamentarische System in Deutschland heißt das - ironischerweise - 1-Themen-Parteien. Im parlamentarischen System in Deutschland ist eine 1-Themen-Partei ein technischer Notnagel, der einen Volksentscheid über ein Thema ersetzt.

Man kann ja wie gesagt auch "Mehr Demokratie" wählen. Ich finde das auch gut und wichtig. Immerhin würde das ja auch auf Beseitigung des Mangels an Volksentscheiden auf Bundesebene hinwirken. Darüber hinaus würde es die ganze parlamentarische Kultur so wie die in der Schweiz verändern, wo Parlaments-Parteien zwecks Vermeidung von Volksentscheiden um Konsens bemüht sind, anstatt einfach sachlich gute Anträge der Opposition abzulehnen, weil sie eben nicht von der eigenen Fraktion kommen sondern von der Fraktion von anderen.

Weil das Demokratiedefizit aber nur Folge von soziale Ungleichheit ist, bevorzuge ich erst mal, bei Wahlen ein "BGE" zu wählen.
Und sobald das Problem gelöst ist, wähle ich dann wahrscheinlich "Mehr Demokratie" oder "Tierrechte" - wobei bei letzterem nachwievor keine gute Wahl-Option vorhanden ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »dungeonlight« (11. April 2017, 17:03)


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Donnerstag, 20. April 2017, 09:03

Landtagswahl: Briefwahl im Wahlamt ist bereits möglich

Wer zum Zeitpunkt der Landtagswahl (14. Mai) nicht in Düsseldorf ist, kann schon jetzt im Wahlamt auf der Brinckmannstraße 5 seine Stimme direkt per Briefwahl abgeben. Mitzubringen sind der Personalausweis und, falls bereits vorhanden, die Wahlbenachrichtigung. Diese wird seit dem 13. April an alle Wahlberechtigten im Stadtgebiet verschickt.

Öffnungszeiten des Wahlamts:
Mo- Mi: 8:00 bis 15:30 Uhr
Do: 8:00 bis 18:00 Uhr
Fr: 8:00 bis 12:30 Uhr
Fr., 12. Mai: 8:00 bis 18:00 Uhr.

Auf der Webseite der Stadt kann der Antrag auf Briefwahl auch online gestellt werden. Alternativ reicht auch ein formloser schriftlicher Antrag aus. Dieser muss an das Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, 40179 Düsseldorf, per Telefax: 0211-8933923 oder per E-Mail: wahlen@duesseldorf.de geschickt werden. Der Antrag muss folgende Daten enthalten: Vorname, Nachname, Wohnadresse, Geburtsdatum und gegebenenfalls eine andere Versandanschrift.

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Mittwoch, 26. April 2017, 12:53

Seit Montag ist der Wahl-O-Mat für die anstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westafeln online. Darin haben 29 von 31 Parteien die 38 Thesen des Tools beantwortet.

Welt.de: "Der Wahl-O-Mat wurde hauptsächlich von Jung- und Erstwählern entwickelt, die die wichtigste Zielgruppe sind. Die Teilnehmer der Umfrage können zu jeder These "stimme zu", "stimme nicht zu" oder "neutral" anklicken und sich am Ende für maximal acht Parteien entscheiden, die bei der Auswertung berücksichtigt werden sollen."

Der Wahl-O-Mat wurde seit Montag bereits rund 800.000 mal genutzt.

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