SKTWK 2018 - Deutsche Skateboard Meisterschaft in Düsseldorf

  • Mit der SKTWK 2018 kommt ein großartiges Festival der Skateboard-Kultur nach Düsseldorf. Vom 12. Bis zum zum 16. September bietet die das Event eine Woche lang eine Plattform, auf der sich Skateboarding in seiner ganzen Vielfalt der Welt präsentieren kann. Den Höhepunkt stellt die Deutsche Skateboard Meisterschaft "Park und Street" im Skatepark Eller dar, dem größten Skatepark Deutschlands. Die Fahrer und Fahrerinnen kämpfen hier um ein Preisgeld von insgesamt 20.000 €.

    Neben diesem Wettbewerb gibt es aber noch zahlreiche weitere Veranstaltungen und Aktionen, die die kulturellen Aspekte des Skateboarding zeigen. Darunter eine Fotoausstellung mit ausgewählte Skateboard-Fotografen aus ganz Deutschland im Rooooom (Erkrather Straße 6), skatebare Kunstskulpturen von Studenten der Kunstakademie Düsseldorf, Real Street Sessions und eine Skate Video Night im Atelier Kino im Savoy Theater (Graf-Adolf-Straße 47). Auch eine große Aftershow Party darf natürlich nicht fehlen. Einlass dazu ist ab 22 Uhr im Weltkunstzimmer (Ronsdorferstraße 77a).

    Weitere Infos zur SKTWK 2018 findet ihr auch auf der Website http://sktwk.de/

  • War ein sehr schöner Besuch in Eller! Bei bestem Wetter haben wir uns heute das Street-Halbfinale der Herren sowie die beiden Park-Finals angesehen. Bei den Damen hat eine 11-jährige Skaterin den Hauptpreis von 1.000€ eingefahren, auf dem Treppchen der Herren hat es ein 17-jähriger Berliner auf Platz 1 geschafft. Auf Platz 2 und 3 waren zwei Düsseldorfer Jungs, der 17-jährige Lenni Janssen, seinerseits die große Düsseldorfer Hoffnung für Tokyo 2020, sowie der 45-jährige Thilo Nawrocki.


    Es war tierisch voll. Besucher jeden Alters haben sich in Eller eingefunden, um die wahnsinnig beeindruckende Leistung der Skater zu bewundern. Einerseits schön, dass auch Events dieser Art so gut angenommen werden, allerdings muss man schon sagen, dass der Park darauf nicht ausgelegt ist. Das ist mir auch schon bei der Eröffnung aufgefallen, heute war es aber nochmal extremer. Sollte die Stadt planen, weitere Events dort stattfinden zu lassen, braucht es ein besseres Zuschauer-Konzept. Wirklich etwas sehen konnte man fast nur in der ersten Reihe, was dazu führt, dass die Leute so nah wie möglich am Geschehen stehen wollen. Das behindert die Skater aber ungemein. Vielleicht kann man die Zäune aushängen und provisorische Tribünen um den Park aufstellen? Das sollte definitiv nochmal überdacht werden, ansonsten hat es nämlich viel Spaß gemacht und wird wieder einen Besuch wert sein 8):thumbup:


  • Danke für die Review Jung! Ich fands klasse das das SKTWK 2018 so gut angebommen wurde. Die Veranstalter haben auch laufend Video-Snippets über Instagram & Co. veröffentlicht, so dass man wirklich laufend tolle Eindrücke von internationalem Format erhielt.

    Das angesprochene Problem mit den Zuschauerflächen habe ich aber auch so wahrgenommen. Natürlich lebt so ein Sport durch die Nähe zum Publikum, wenn die Sportler aber derart eingeschränkt werden und viele Zuschauer kaum etwas zu sehen bekommen, ist das einfach blöd. Aber: es war ja der erste Event dieser Art in Düsseldorf und aus dem muss man jetzt seine Lehren ziehen. Vielleicht hatte man auch schlicht nicht mit so einer großen Resonanz gerechnet?

  • Genau, Kinderkrankheiten dieser Art kann man verzeihen. Solange auch die Verantwortlichen das Problem wahrgenommen haben und daran arbeiten, freue ich mich auf ein mögliches nächstes Mal.

    Einziges Problem: Jedes Mal, wenn ich diesen Park sehe, bin ich traurig, dass ich nicht 15 Jahre später geboren wurde. Die haben da schon ein geiles Teil hingestellt, da hätten wir damals jede freie Minute verbracht...

  • Ich habe nichts gesehen, was damit zusammenhängen könnte... Da es aber wirklich sehr voll war, konnte man jetzt nicht wirklich einen richtigen Überblick machen. Hast du gelesen, inwiefern oder was genau beschädigt sein soll?


    Ich muss sagen, dass ich es eher sehr klinisch finde für einen Skatepark. Dass da nicht jeder 12-jährige mit dem Edding böse Wörter hinschmieren sollen, ist klar, aber ein bisschen professionelle Street Art von eingeladenen Künstlern würde schon dahin passen.