Wehrhahnlinie, Kö-Bogen ...: Schönheitskur für Düsseldorf

  • Na das kann ja noch was geben... :rolleyes:


    Grundsätzlich bin ich dafür, dass bei solchen Großprojekten international ausgeschrieben wird. Die Kö-Bogen-Planungen sind nun aber schon so weit gediehen und so weitreichend ausdiskutiert worden, das ein Neustart in meinen Augen keinen Sinn macht. Ich kann gut mit den Planungen leben.

  • Zitat

    Original von Molinari
    Es geht nur um Verkäufe, nicht um die Planung. Und wenn wirklich jmd mehr zahlt als HSBC, solls uns nicht stören.


    Sicher - allerdings könnte man sich so auch leicht das Wohlwollen der Trinkaus & Burkhardt Herren verscherzen.

  • Naja, wer am meisten zahlt bekommt den Zuschlag, das versteht man auch bei ner Privatbank. Und für das Geld können sie sich auch sehr gut woanders was bauen.


    Ich bin mir aber recht sicher, dass HSBC sich das Grundstück nicht nehmen lässt - der Preis könnte aber noch etwas steigen - gut für den Stadtsäckel.

  • Laut NRZ bereitet sich Düsseldorf darauf vor, den Verkauf städtischer Grundstücke mit einem Wert oberhalb von 5,9 Millionen Euro ab sofort europaweit auszuschreiben. Die Stadt reagierte damit gestern auf das Urteil des Oberlandesgerichts. Erwin habe die Weisung erteilt, "damit angestrebte Zeitpläne zu keiner Zeit gefährdet werden."


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    Laut NRZ luden Gegner zur Diskussion ein. Thema: "Stadtraum"


    So machte Geowissenschaftler Heiner Monheim die Zuhörer mit dem Vorschlag baff, den Tausendfüßler in Fragmenten stehen zu lassen "und zum verglasten Hochstraßen-Verkehrsmuseum" umzufunktionieren. Es wurde auch gewarnt, das der Boden voll von Resten der einstigen Stadtbastion sein würde.


    Hier noch zur Ergänzung der Artikel der RP "Kö-Bogen nicht mit Lupe planen"

  • Der Kö-Bogen soll die verschiedenen Interessen der Bürger stärker wiedergeben. Das ist die Forderung die das "Forum Kö-Bogen" auf einer Podiumsdiskussion zu dem Bauprojekt laut Antenne Düsseldorf nochmals bekräftigt hat. Die Iniative könnte sich als Alternative einen sogenannten Kultur-Bogen vorstellen. Man hat offensichtlich Problem damit das sich "Trinkaus und Burkhardt" in dem Gebäuekomplex allein ansiedelt. Das "Forum Kö-Bogen" fordert nun eine internationale Ausschreibung.

  • Laut RP wird nun für ein Bürgerbegehren mobil gemacht. Das Projekt soll damit erst einmal gestoppt werden. Der Unterstützerkreis spätestens am kommenden Freitag während einer öffentlichen Versammlung gegründet werden.

  • Zitat

    Original von [Shadow]
    Laut RP wird nun für ein Bürgerbegehren mobil gemacht. Das Projekt soll damit erst einmal gestoppt werden. Der Unterstützerkreis spätestens am kommenden Freitag während einer öffentlichen Versammlung gegründet werden.


    Na Gott sei Dank.
    Bei der Vorstellung was unser Diktator -äh- OB da wieder aus dem Boden stampfen möchte wird mir übel.
    Bald sieht's hier aus wie in Frankfurt... X( X(

  • Zitat

    Original von Bonecrusher
    Bei der Vorstellung was unser Diktator -äh- OB da wieder aus dem Boden stampfen möchte wird mir übel. Bald sieht's hier aus wie in Frankfurt... X( X(


    Kann deine Kritik nicht ganz nachvollziehen! Hier will man ja nun nicht gerade die Mega-Wolkenkratzer hinsetzen.

  • Laut RP wird nun für ein Bürgerbegehren mobil gemacht. Das Projekt soll damit erst einmal gestoppt werden. Der Unterstützerkreis spätestens am kommenden Freitag während einer öffentlichen Versammlung gegründet werden.

    Die Organisation eines Bürgerbegehrens gegen den Kö-Bogen hat begonnen. Laut RP erklärten sich bei der Bürgerversammlung 14 Düsseldorfer bereit, als Unterstützergruppe zusammen zu arbeiten. Sprecher ist Adolf Nitsch, Vorsitzender des Vereins für Denkmalpflege. Er ist davon überzeugt, dass die erforderlichen 13.500 Unterschriften gesammelt werden, „wenn die Werbung für das Bürgerbegehren Kö-Bogen einmal läuft“.

  • Die Organisation eines Bürgerbegehrens gegen den Kö-Bogen hat begonnen. Laut RP erklärten sich bei der Bürgerversammlung 14 Düsseldorfer bereit, als Unterstützergruppe zusammen zu arbeiten. Sprecher ist Adolf Nitsch, Vorsitzender des Vereins für Denkmalpflege. Er ist davon überzeugt, dass die erforderlichen 13.500 Unterschriften gesammelt werden, „wenn die Werbung für das Bürgerbegehren Kö-Bogen einmal läuft“.

    "Tito" Erwin wird schon wieder einen fadenscheinigen Grund finden ein weiteres Bürgerbegehren abzuschmettern... :thumbdown:

  • Laut RP ergab eine Untersuchung der Verwaltung, die der Verkehrsausschuss auf Antrag der CDU in Auftrag gegeben hatte, dass die direkte unterirdische Zufahrt von dem geplanten Tunnel des Kö-Bogens zu den Tiefgaragen des Schauspielhauses und des Dreischeibenhauses möglich seien. Die Voraussetzung wäre lediglich, dass die Alternativ-Lösung langer Tunnel gebaut wird, der im Norden erst kurz vor Jägerhofstraße endet.

  • Wie Antenne Düsseldorf heute berichtet, hat die Stadt hat den Verkauf von etwa 40 eigenen Grundstücken vorerst gestoppt. Davon betroffen ist auch das Grundstück auf dem Jan-Wellem Platz, das für den Kö-Bogen vorgesehen ist. Hintergrund sind die Konsequenzen, die die Stadt aus einem Urteil des Oberlandesgerichtes ziehen muss. Das schreibt vor, dass Städte ihre Grundstücke mit einem Wert über 5,2 Millionen Euro europaweit ausschreiben müssen. Das beduetet: Zwangspause für den Kö-Bogen.


    Weitere Infos dazu auch auf rp-online.de

  • Na klasse: die Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt ist wegen der Verzögerungen mit ihrer Geduld am Ende und erklärte nun das sie nach alternativen Standorten für den Bau der neuen Konzernzentrale suche. Damit könnte die Stadt diesen renommierten Investor für den Kö-Bogen verlieren.


    Die RP berichtet: "[...]In der Bank hat man allerdings die Hoffnung auf eine schnelle Lösung noch nicht ganz aufgegeben: Man schaut gespannt auf die Ratssitzung Mitte Oktober, in der über den Kö-Bogen beraten, unter Umständen auch entschieden werden soll. Sollte es - womit allerdings keiner rechnet - doch noch zu einer zügigen Lösung kommen, will man sich dann auf ein Neues um das Grundstück bemühen. Außerdem wartet man aber auch darauf, ob die Stadt die Ausschreibung des Grundstücks tatsächlich nach den neuen Richtlinien EU-weit anlegt und damit eine weitere Verzögerung von bis zu 14 Monaten in Kauf nimmt.[...]"


    Der Druck auf die Verantwortlichen wächst also...

  • Damit dürften die Kö-Bogen-Gegner ziemlich gute Chancen haben zu "gewinnen" und der Schadfleck uns noch einige Jahre erhalten bleiben :|;(:thumbdown:


    Der JWP dürfte damit wohl das Meisterstück meiner Fotoserie "Trostlose Orte" werden.


    Allerdings heißt der Zustand ja nicht, dass dort nicht in 14 Monaten ein anderer Investor fehlen wird. International sollte es ja auch noch andere interessante Investoren geben.