Niederkassel: Ein Stadtteil macht mobil gegen Googles Street View

  • Niederkassel: Ein Stadtteil macht mobil gegen Google


    Birgit Stenger wohnt im Lothar-Viertel, einer Prominenten-Gegend in unmittelbarer Rheinnähe in Niederkassel. Als sie davon erfuhr, dass der Internet-Dienstleister Google Straße um Straße mit seinen Aufnahme-Geräten abfährt, um die Fotos anschließend im Internet zu veröffentlichen, war sie empört. Ihre erste Reaktion: „Wie kann man sich wehren?“ Sie informierte sich, schrieb Briefe, organisierte eine Unterschriftenaktion. weiter lesen auf wz-newsline.de

  • Google reagiert auf Kritik an "Street View"


    Der Internetdienstleister Google hat auf die Kritik einer Niederkassler Bürgerinitiative an dem Programm "Street-View" reagiert. Demnach könnten Privathäuser verpixelt werden, wenn das gewünscht sei. Außerdem sagt ein Sprecher, dass man die Datenschutz Bedenken der Bürger ernst nähme. Die Initiative "Unser Lotharviertel" will verhindern, dass die Nachbarschaft in Form von 360-Grad-Bildern im Internet veröffentlicht wird. Der neue Dienst von Google soll im Frühjahr in Deutschland starten.


    Quelle: Antenne Düsseldorf

  • Ich finde das "neue" Google super. (Bin letztens durch die digitalen Straßen von Amsterdam geschlendert.) In großen Teilen der Welt ist es ja schon im Gebrauch. Gesichter und Kennzeichen sind auf den Fotos unkenntlich und Häuser wird man ja wohl noch fotografieren dürfen.


    Falls die Dame das nicht will. Hier eine Idee: Klick :D

  • Naja, Ansichtssache...


    Die Stadt soll Google ärgern


    Der Rat diskutiert heute darüber, ob es akzeptabel ist, dass der Internet-Riese Google jedes Haus fotografieren und präsentieren darf. Widerstand regt sich in erster Linie von Seiten der FDP. Die hat das Thema aufgegriffen und wird es heute im Rat per Anfrage auf den Weg bringen. Ihre Intention: Die Leute sollen endlich wach werden und begreifen, dass die per 360-Grad-Kamera gemachten Bilder ein weiteres Mosaiksteinchen sind im immer komplexeren Daten-Bild, das von jedem erstellt wird oder werden kann. Die Liberalen wollen daher von der Verwaltung wissen, ob die Stadt womöglich von ihrem Recht Gebrauch macht, Google aufzufordern, öffentliche Gebäude aus der Bildergalerie zu entfernen. Damit würde Düsseldorf ein Zeichen setzen und die Bürger ermutigen, ebenfalls die Löschung eigener, fotografierter Immobilien zu verlangen. weiter lesen auf rp-online.de

  • Schließen wir uns der medialen Verbreitung mal an...


    Düsseldorfer Street-View-Protest geht um die Welt


    Ludwig Hillesheim und seine Nachbarn sind weltberühmt. Blogs und Nachrichtendienste aus allen Teilen der Welt berichten über sie. Allen voran Twitter. 350 Mal wurde die Geschichte weiterverbreitet. Auf RP-Online wurde das Foto von ihnen am Freitag fast 30000 Mal angeklickt, stündlich werden es mehr. weiter lesen auf rp-online.de

  • Zitat

    Jaja, wollen nicht dass ihr Garten fotografiert wird (ist ja eine persönliche Entscheidung, sage ich auch nichts gegen), aber lassen sich mit vollem Namen und Nahaufnahme in der Zeitung ablichten...


    Man muss doch sehen was man nicht sehen soll! ;)

  • Ich denke bei den meisten ist es eher eine Frage des Geldes als des Datenschutzes.
    Google Streetview bringt alte Fotos mit Retuschierten Gesichtern und Nummernschildern, das für ein Skandal.


    Ich denke die Zeitungen die die Tapferen Kämpfer mit Namen und Foto gezeigt haben, haben entsprechend Bezahlt, etwas was Google nicht macht.


    Vielleicht liegt da das eigentliche Problem.

    Man sagt niemand ist Perfekt, doch ich war schon immer ein Aussenseiter !
    P.S. ich bin Bi-Radikal[size=14][size=14] I like Linux :-)

  • Zitat

    Google Streetview bringt alte Fotos mit Retuschierten Gesichtern und Nummernschildern, das für ein Skandal.


    Wie kommst du darauf? ?(


    Zitat

    Ich denke die Zeitungen die die Tapferen Kämpfer mit Namen und Foto gezeigt haben, haben entsprechend Bezahlt, ...


    ...und vor allem: wie kommst du DARAUF? ?(

  • Ich habe mir öfters mal Bilder über Google Streetview angesehen, ich konnte nirgends Gesichter erkennen oder Nummernschilder, aber ich lasse mich gerne eines besseren Belehren. Nennt mir die Koordinaten wo man mehr sieht.


    Mal davon abgesehen, das der Streetview mist bei mir andauernt abstürzt.

    Man sagt niemand ist Perfekt, doch ich war schon immer ein Aussenseiter !
    P.S. ich bin Bi-Radikal[size=14][size=14] I like Linux :-)

  • Verstehe ;)


    Da sieht man mal wieder wie Menschen von Medien aufgehetzt werden können.


    Projekte wie http://sightwalk.de tauchen nie in den Medien auf, und bieten das, worüber sich alle bei Google aufregen schon seit mehrere Monaten ohne Proteste...


    Es geht aber auch im allgemeinen niemand so inflationär und rüde mit privaten Daten um wie Google.
    Da ist es auch kein Wunder das hier der Protest um so grösser ist...
    Kannst ja mal GOOGLEN (Haha...) was Leute für ein Spaß haben die ein Google Mail Account haben...


    Ich halte von GOOGLEs Machenschaften auch absolut gar nix.

  • Dass bei Google Mail, Emails mittels eines Algorithmus durchsucht werden, um dem Nutzer personifizierte Werbeeinblendungen zu präsentieren, ist ja eine andere Sache.


    Ich frage mich nur was der Unterschied zwischen vom Google Auto aufgenommenen Straßenbildern und von Google- (aber auch anderen) Nutzern gemachten Kameraaufnahmen von öffentlichen Straßenzügen ist? Diese werden dann z.B. bei Google Maps oder Panoramio hochgeladen, ohne dass Gesichter unkenntlich gemacht werden.


    Ist es nur deshalb schlimm weil es Google ist? Ist ein Anbieter wie Sightwalk "vertrauenswürdiger"?


    Schau dir doch mal den Stadtrundgang bei Sightwalk an. Im Gegensatz zu Google (dort fährt das Auto nur auf öffentlichen Straßen) werden bei Sightwalk auch Fußgängerzonen gefilmt und ins Internet gestellt. Dort erkennt man die Menschen (Gesicht wird natürlich leicht unkenntlich gemacht) aufgrund der viel geringeren Distanz noch viel besser. Desweiteren meine ich, dass die Bildqualität bei Sightwalk deutlich besser als die von Streetview ist.


    Wenn man solche Straßenbilder nicht möchte, darf man nicht sagen "Egal wenn andere das gleiche machen, hauptsache Google nicht!".


    Natürlich weiß ich dass viele, gerade ältere Leute (wie die Herrschaften aus der Zeitung) durch die Medien aufgrund des Sommerlochs angestachelt werden, größtenteils mit Falschinformationen. Dies kann man z.B. auch hier nachlesen, selbst "Prominente" bzw. bekanntere Personen scheinen überhaupt nicht informiert zu sein. Klick


    Und letztlich lacht sich die Bundesregierung ins Fäustchen, ist nicht mehr Gesprächsthema Nr. 1 und profitiert eventuell in den Umfragewerten durch ihre lachhaften Profilierungsversuche zu diesem Thema. Genau so ein Scheiß wie bei der Schweinegrippe, wo nun das Thema unter den Tisch gekehrt wird und die Länder, die vorher von der Regierung gedrängt wurden Impfungen zu kaufen nun auf den Kosten sitzenbleiben...

  • Man merkt mal wieder, je unwichtiger und Banaler was ist, desto mehr regem sich die Leute auf.


    Klar finde ich Sidewalk oder Streetview überflüssig, aber mal ehrlich, was sieht man dort so wichtiges, das es diesen Aufstand der in den Medien veranstaltet wird rechtfetigt ?


    Die Aufnahmen sind alle mehr oder weiniger alt (zumindest ein paar Monate bis Jahre) , man kann nichts sehen , was man als normler Fußgänger oder Autofahrer nicht sehen würde.


    Kennzeichen und Gesichter sind Unkenntlich gemacht.


    Und was das Ausspähen angeht, ich denke nur ein blöder Einbrecher würde dafür diese Internetdienste Nutzen, der würde eher Live vorort prüfen ob er Einbrechen kann oder nicht, denn die Bilder sind für sowas zu Alt.

    Man sagt niemand ist Perfekt, doch ich war schon immer ein Aussenseiter !
    P.S. ich bin Bi-Radikal[size=14][size=14] I like Linux :-)