Kö-Bogen - die Oberflächengestaltung

  • Die Stadt hat gestern erstmals die Pläne zur Oberfläche rund um die Libeskind-Neubauten vorgestellt (Bilder bei rp-online.de). Dabei überschlugen sich OB Elbers und Planungsdezernent Gregor Bonin mit superlativen. "Ein ganz großer Wurf" soll die Neugestaltung des Bereichs rund um den Jan-Wellem-Platz werden, schreibt die RP. Man wolle "den Hofgarten inszenieren, eine Addition der Architektur von Schauspielhaus, Dreischeibenhaus und den Libeskind-Bauten", so Bonin. Das sei "postkartenreif".


    In der Tat: die vorgestellten Animationen machen was her. Dennoch lassen die Entwürfe den Bezug zum ursprünglichen Hofgarten und Landskrone vermissen. Die geplante Vergößerung des Weiers und die offene Promenade wirken im ersten Eindruck gelungen. Dennoch sollten die Vorschläge offen diskutiert werden. Ich wünsche mir da eine rege Beteiligung aller Düsseldorfer.

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    UIii. Respekt. Das sieht alles sehr, sehr nett aus. Und wenn es dann auch wirklich alles so umgesetzt wird haben wir den nächsten großen Wurf nach der Rheinuferpromenade. Vor allem das Konzept der unterirdisch angebundenen Tiefgaragen wird seinen Erfolg haben. Einzig die Tiefgarage am Schauspielhaus müsste etwas näher an die Schadowstraße gebunden werden. Vielleicht lässt sich da noch ein zusätzlicher Kunden-Eingang realisieren.


    Auch die zusätzliche Bebauung abseits der Liebeskind-Objekte finde ich im Grundsatz ok. Das Gebäude welches mir allerdings überhaupt nicht zusagt habe ich mal rot markiert: es eliminiert sämtliche Sichtachsen und nimmt dem Drei Scheiben Haus ein wenig seine Solitär-Position.


    Wenn Max Weyhe sehen könnte, was hier aus seinem Vermächtnis entsteht: ich glaub er wäre ein bisschen stolz...

  • Nur geht es ja jetzt nicht mehr um die Gebäude sondern um die sonstige Oberflächengestaltung des Kö-Bogens...


    "Alleen typisch für Hofgarten"


    Die Gestaltung des Kö-Bogens ist umstritten, Bürger und Vereine wollen daher bei der Planung mitsprechen. "Aber die Stadtverwaltung schafft im Vorhinein Tatsachen, so dass nichts mehr geändert werden kann", sagt Frank-Thomas Jaitner, Vorsitzender des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege. Im Planungsverfahren habe die Stadt Versprechen gemacht, die sie später gebrochen habe. weiter lesen auf rp-online.de

  • CDU Fraktion lenkt bei Plänen zu Oberflächengestaltung des Kö-Bogens ein


    Laut Rheinischer Post reagiert die CDU Fraktion im Rathaus auf die Kritik an den bisherhigen Plänen zur Oberflächengestaltung des Kö-Bogens. Zuletzt hatte sich auch der Heimatverein der Düsseldorfer Jonges gegen die Pläne ohne Bepflanzung ausgesprochen. Laut dem Vorsitzender der CDU-Fraktion, Friedrich G. Conzen, ist nun doch eine Bepflanzung der zukünftigen Promenade am Gewässer Landskrone denkbar. Palmen, Platanen oder, mit Blick auf die große japanische Gemeinde in Düsseldorf – im Frühsommer weiß blühenden Kirschbäume, seien Alternativen zu den bisherigen Plänen, die zwar reizvoll aber nicht das letzte Wort seien.


    Der Vorschlag, den OB Dirk Elbers und sein Planungsdezernent Gregor Bonin zuletzt vorgestellt hatten, sieht eine Promenade mit breiten Stufen vor, die teils zum Sitzen gedacht, teils mit Rasen bepflanzt sind. Von Baumpflanzungen im Bereich der Böschung, die im September 2008 mit den Stimmen der CDU beschlossen wurden, war in diesen Plänen keine Rede mehr.

  • Neuer Platz an der Johanneskirche nach Abriss des Tausendfüßlers


    Nach dem Abriss der Hochstraße Tausendfüßler wird der Martin-Luther-Platz zwischen dem Gotteshaus und den Schadow Arkaden zur verkehrsberuhigten Zone. Zur Neugestaltung gehört auch ein Pavillon mit Gastronomie. Der gesamte Bereich soll einheitlich gepflastert werden, ohne Höhenunterschiede zwischen Fußgängerbereich und Fahrbahn. Lediglich durch schmale, optisch abgesetzte Streifen wird zu erkennen sein, wo Autos fahren dürfen. weiter lesen auf rp-online.de

  • Oberflächengestaltung Kö-Bogen: Landskrone nun doch mit Baumreihe


    Baumakzente auf den Hofgartenterrassen, lockere Anordnung von BäumenEntlang der Landskrone wird es eine aufgelockerte Baumreihe als Abgrenzung zwischen dem im Bau befindlichen Libeskind-Gebäude und dem Hofgarten geben. Diesen Beschluss zur Gestaltung des Freiraums rund um den Kö-Bogen fasste der Rat in seiner Sitzung am 26. Mai. Vorgesehen ist dort die Pflanzung japanischer Kirschen. Gleichzeitig beschloss der Rat damit auch die Gestaltung der gesamten Freiflächen.


    Der neue obere Weg entlang der Landskrone bietet mit einer Mindestbreite von zehn Metern ausreichend Platz sowohl zum Flanieren als auch für Außengastronomie der Cafés und Restaurants im Libeskind-Gebäude. Der untere kombinierte Fuß- und Radweg ist in das Radwegenetz eingebunden und zudem barrierefrei von der Königsallee und aus dem östlichen Teil des Hofgartens zu erreichen.


    Weitere Infos und Abbildungen der zukünftige Gestaltung unter duesseldorf.de

  • Wasserspiegel der Landskrone wird abgesenkt


    Im Zuge der Oberflächengestaltung für den Kö-Bogen haben am Montag den 17. September die Bauarbeiten an der neuen Landskronenbrücke gegonnen. Anschließend erfolgen ab Januar 2013 die Arbeiten an der Erweiterung der Landskrone. Für diese Arbeiten muss dann der Wasserspiegel der Landskrone um rund einen Meter abgesenkt werden. Dafür wird eine Gesamtwassermenge von etwa 20.000 Kubikmetern über die Innere Nördliche Düssel und die Düsselmündung am Burgplatz in den Rhein abgelassen. Da die Landskrone im Schnitt zwei Meter tief ist, bleiben Rückzugsbereiche für die Fisch- und Vogelwelt in der Landskrone bestehen.

  • Neue Straßenlaternen für das Umfeld des Kö-Bogens werden installiert


    Vor der Starbucks-Filiale am Tausenfüßler steht die erste sieben Meter hohe Straßenlaterne für das Umfeld des Kö-Bogens. Die Leuchte aus der Serie „City Elements“ ist schlich und massiv aus dunkelgrauem Aluminiumrohr mit leuchtendem Endstück. Zuvor waren im vorigen Jahr vier verschiedene Modelle auf der Schadowstraße im Abschnitt zwischen Gerry Weber und Peek & Cloppenburg getestet worden. Die Wahl fiel zugunsten der LED-Technik aus. weiter lesen auf rp-online.de

  • Oberflächengestaltung des Kö-Bogens nimmt Konturen an - Ende April wird die Landskrone geflutet


    Die Neugestaltung der Oberfläche beim Großprojekt Kö-Bogen schreitet weiter voran. Nach dem Abriss des Tausendfüßlers und der Beseitigung der Schuttmassen, nimmt das Umfeld immer deutlichere Konturen an. Die bis an den Corneliusplatz verlängerte Landskrone ist fast fertig und wird in den nächsten Wochen geflutet. Dafür wurden rund 8.300 Kubikmeter Boden ausgehoben. Für die Herstellung der Landskrone wurden 600 Tonnen Kies und 800 Tonnen Sand verbaut und zusätzlich auf einer Fläche von 2.800 Quadratmetern eine Betonitabdichtung eingebaut.


    Entlang der Böschung zum Libeskindbau wurden 58 Fertigteile mit einer Länge von jeweils vier Metern als Randeinfassung eingebaut. Auf dem Böschungsbereich wurden 1.350 Quadratmeter Rollrasen verlegt und fünf Ahornbäume gepflanzt. Derzeit wird der neue Fußweg entlang der Landskrone angelegt. Parallel zu diesen Arbeiten wird die Oberfläche zwischen dem Steigenberger Parkhotel und der Landskrone wieder hergestellt.


    Bis Ende April wird zunächst der südliche Vorplatz fertig gestellt. Anschließend werden die Arbeiten am nördlichen Vorplatz fortgesetzt. Danach wird der neue Fußweg entlang der Landskrone in diesem Bereich gebaut. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Juni abgeschlossen. Im gesamten Bereich werden 890 Quadratmeter Pflaster verlegt. Dann folgt die Treppenanlage zwischen der unteren und oberen Promenade. Sie wird drei Stufen mit einer Länge von 232 Metern haben. Diese Arbeiten dauern bis Oktober dieses Jahres.

  • Langsam, ganz langsam, bekommt man einen Eindruck von dem Gefallen, den Düsseldorf sich mit der Umsetzung des Kö-Bogens getan hat. Und wenn spätestens nächstes Jahr die Kirschen stehen, wirken die beiden Gebäude auch nicht mehr gaaanz so wuchtig.


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  • Schicke Bilder, danke Nico! :thumbup:


    Die Wasserfläche und die Sitzstufen schauen doch schon ganz nett aus. Und die Sichtachse Richtung Dreischeibenhaus schaut klasse aus! Insgesamt wirken die Gebäde aber echt wuchtig. An das neue Erscheinungsbild wird man sich erst gewöhnen müssen. Mal was der ganze Spaß mit Läden, Konsumenten, Kirschbäumen und fertiger Außengestaltung her macht.

  • Bunte Bänke für den Schadowplatz


    Der neu gestaltete Schadowplatz bekommt vorübergehend besondere Sitzgelegenheiten: Sie sind farbig, futuristisch designt und verschiebbar. Die Sitzmöbel kosten nach Angaben der Stadt pro Stück überschaubare 1600 Euro, sind aus Hartschaum und wiegen eigentlich nur 40 bis 80 Kilogramm, können aber mit Sand oder Wasser gefüllt werden. Dann liegt das Gewicht bei etwa 300 Kilogramm – Diebstahl scheidet dabei nahezu aus. weiter lesen auf rp-online.de