Proberaumsituation Düsseldorf - Proberäume im Bunker gerettet!

  • Herr Elbers handeln sie endlich!


    Ein Proberaumkomplex in Lierenfeld steht offenbar kurz vor der Schließung. Der Pächter des Hochbunkers am Gatherweg 98, Heinz Camp, kündigt in einem Brief vom 8. Dezember an die Mieter der rund 80 Proberäume an, dass „Sie höchstwahrscheinlich zeitnah Ihren Proberaum nicht mehr nutzen können, da die Nutzungsuntersagung des Bauaufsichtsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf unmittelbar bevorsteht“. Protest formiert sich. weiter lesen auf wz-newsline.de


    Das Ist eine traurige und auch dramatische Nachricht. Die ohnehin schlechte Proberaumsituation wird dadurch enorm verschärft. Was ist nur los in unserer Stadt? Junge kreative Menschen möchten Musik machen, sich präsentieren und Düsseldorf lässt unsere Musiker ziemlich im Regen stehen. Für mehr oder weniger unsinnige Projekte ist Geld da. Mein Lieblinks -Hass- Objekt ist da der Kö Graben. Es gibt in dieser Stadt wichtigere Dinge, Projekte die unterstützt werden sollten!!!
    Meinen sie nicht Herr Elvers das man das Geld nehmen könnte um unsere Musiker zu unterstützen?


    Meinen sie nicht dass das wichtiger wäre? In die Düsseldorfer Hochkultur fließt ebenso reichlich Geld …mögen sie unsere Musiker nicht? :evil:


    Herr Elbers handeln sie sich endlich!

  • Gestern stand ein Artikel zum aktuellen Stand der Dinge in der RP. Demnach bemüht sich die Stadt durchaus für einen Erfahlt der Räume. Allerdings gibt es wohl Probleme mit dem Pächter, der schwer bis garnicht erreichbar sei. Zudem ist die Stadt nicht der Eigner des Gebäudes sondern der Bund, der das Objekt abstoßen will. Laut den Grünen und der CDU könnte die Stadt das Gebäude aber erwerben. Das ist doch schon mal was!


    In der Facebook-Gruppe Proberäume Düsseldorf wird zudem über den aktuellen Status berichtet. Derzeit hat die Gruppe 387 Mitglieder. Zudem gibt es eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Musik-Bunkers und eine Online Petition - Interessengemeinschaft Musik-Bunker Lierenfeld

  • Ab dem 01.04. wird der Musikbunker zum Verkauf stehen - das teilte Kulturdezernent Hans-Georg Lohe gestern mit. Sowohl die Grünen als auch die Fraktionen der CDU und SPD setzen sich für einen Kauf des Bunkers durch die Stadt ein. Alle Parteien wollen die Proberäume erhalten. Ob die Stadt das Gebäude bei einem Kauf selbst betreibt oder einen privaten Invstor hinzuzieht, ist allerdings noch offen. Und vielleicht überbietet ja ein anderer Interessent die Stadt - der Meistbietende erhält den Zuschlag!

  • Hat sich da immer noch nichts getan?


    Abschied vom Musikbunker


    Die Nutzung der Räumlichkeiten des "Musikbunkers" als Proberäume für Musiker und Musikgruppen wurde wegen „baulicher Mängel“ untersagt. Dadurch fallen mehr als 80 Proberäume weg. Am Samstag verließen die letzten zehn Musikgruppen das Betongebäude. „Ich bin wütend über die Untätigkeit der Stadt“, sagt Betz. Bezahlbare Ausweichmöglichkeiten für Bands gebe es in der Stadt nicht. weiter lesen auf rp-online.de

  • Jugend braucht Raum !


    Unsere Stadt scheint das zu ignorieren. Politisch gewollt ? Ausrottung unserer Musikkultur ?
    Wie kann man sich als Bürger dieses ignorante Verhalten unserer Stadt erklären oder deuten ?


    Junge Leute und auch die der Älteren Generation wollen Musik machen , etwas sinnvolles machen und erfahren keine Unterstützung.
    Ich will nichts davon hören das kein Geld da ist , ich kann lesen und sehe wofür Geld da ist , ausgegeben wird. Huntertausende Euros !
    Über den Sinn oder Unsinn einzelner Projekte kann man streiten ist auch hier nicht mein Anliegen.


    Herr Elbers weilt derweil in Polen-Warschau um sich für eine Kultur-Kooperation stark zu machen. Chopin steht auf dem Plan… ein begnadeter Musiker und Komponist keine Frage …aber wie sieht es denn mal mit einer Kultur-Kooperation in der eigenen Stadt aus ?


    Das was ich der Stadt besonders übel nehme sind die falschen Versprechungen zur Eurovision :evil: 
    Man nennt das auch Lügen. Junge Menschen zu belügen , falsche Versprechungen im Presseblitzlichtgewitter abzugeben ist Niederträchtig .


    Bald sind Wahlen … nur so kann man als Bürger etwas ändern..zeigen das man mit der aktuellen Politik nicht einverstanden ist. Eine Anfrage zur Proberaumsituation habe ich heute morgen zur Piratenpartei geschickt ,vielleicht bewegen die sich ja oder wollen was bewegen.
    bei Facebook hat sich eine Gruppe gebildet ..es sind einzelne Aktionen geplant .
    Wenn die Politik meint da aussitzen zu müssen …nicht das ihr euch da getäuscht habt . Ich habe ein Hirn wie ein Elefant und vergesse nichts.

  • Herr Elbers weilt derweil in Polen-Warschau um sich für eine Kultur-Kooperation stark zu machen. Chopin steht auf dem Plan… ein begnadeter Musiker und Komponist keine Frage …aber wie sieht es denn mal mit einer Kultur-Kooperation in der eigenen Stadt aus?


    Ganz genau! :!:


    Eine Anfrage zur Proberaumsituation habe ich heute morgen zur Piratenpartei geschickt ,vielleicht bewegen die sich ja oder wollen was bewegen.


    Klasse! DA bin ich auch mal sehr gespannt!

  • Die Rockzentrale Düsseldorf hat dazu einen kleinen Bericht geschrieben:


    Es ist eine Schande für die “Eurovision” Stadt Düsseldorf. Statt auf irgendeine Art Hilfeleistung zu erbringen, wird einfach der Ausknopf gedrückt. Soviel zum Erhalt der Kulturellen Szene..............


    Die Wut und Enttäuschung kann ich verstehen


    http://rockzentrale.ro.ohost.de/wordpress/?p=584


    [IMG:]

  • Eine Ehrliche Anwort hat mich erreicht...ein Grund mehr für mich ,die Piraten zu wählen . Wir erinnern uns , die SPD hatte mir damals nicht geantwortet .


  • und weiter gehts... X(


    aus der RP : Die Proberäume im Bunker an der Heyestraße in Gerresheim sollen wegen Baumängeln Ende April schließen. Die Düsseldorfer Musikszene ist empört. Der Pächter hat einen Anwalt eingeschaltet. Das Ordnungsamt hat dem Pächter Dietmar Kunze, der die zweite und dritte Etage des Bunkers an Bands vermietet, eine Nutzungsunterlassung erteilt. #
    http://www.rp-online.de/region…llen-schliessen-1.2804783

  • Natürlich geht die Sicherheit der dort anwesenden Musiker und Mieter vor.
    Es ist ja nicht unbedingt immer schlecht, was das Ordnungsamt macht.
    Ich kenne jetzt nicht die aktuelle Situation, Baumängel vor Ort. Ist es in Ordnung oder nicht? … ich weiß es nicht.


    Was ich aber weiß ist das diese unsere Stadt die Musiker schändlich behandelt. Ideenlos hockt man im Rathaus, das Kulturamt ist in meinen Augen unfähig. Die nicht in der Lage sind eine einfache Anfrage (Zuschüsse) per Mail zu beantworten ... wahrscheinlich, weil sie wieder bei Kaffee und Kuchen beraten, wie sie Gelder in die Oper und andere Prestigeprojekte pulvern.
    Hier ein Auszug über Aufgaben:
    Das Kulturamt sieht seine Aufgabe in der Künstlerförderung in den Bereichen bildende Kunst, private Theater und freie Theaterszene, Musik und Literatur. Gleichzeitig versteht es sich als Vermittler, Koordinator bei Austausch-und Auslandsprojekten und als Impulsgeber.
    Die vielfältigen Aktivitäten des Kulturamtes reichen von Konzeption und Durchführung eigener Projekte bis hin zur Vergabe von Zuschüssen und der Bereitstellung von Räumlichkeiten.


    Ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht mehr, ob das Kulturamt seinen Hintern bewegt, weil es heuchlerisches Geld ist … und verlogen wie der Text auf der Webseite.
    Ja ich bin Sauer:evil: und enttäuscht

  • Als ich gerade angefangen habe, den Artikel zu lesen, fiel mir das Bild auf und die Schlagzeilen um Clan81 und Drogen ein. Weiterhindie vielen Razzien. Da wollte ich schon direkt einen Schuss ins Blaue abgeben, dass die aktuelle Schließung wohl damit zusammenhängen könnte. Und siehe da: Genau diese Verbindung wird nun auch im Artikel erwähnt...Wenn dort tatsächlich seit vielen Jahren Proberäume sind, diese aber angeblich nicht genutzt werden dürften...warum kommt dann zufällig erst jetzt das offizielle Verbot? Das ist doch alles sehr abstrus und merkwürdig...

  • Ha Ha Ha , zu Geil...
    Ja die Liebe Stadtverwaltung ...mal könnt ich die erwürgen, mal ein Bierchen mit denen trinken


    ich bin immer wieder überrascht im Zuge des F:O:A wie freundlich die Leute vom Ordnungsamt sind. Fragen die einem so auf dem Hezen liegen bezüglich der Veranstaltung werden freundlich und kompetent beantworet.

  • Ha Ha Ha , zu Geil...
    Ja die Liebe Stadtverwaltung ...mal könnt ich die erwürgen, mal ein Bierchen mit denen trinken


    ich bin immer wieder überrascht im Zuge des F:O:A wie freundlich die Leute vom Ordnungsamt sind. Fragen die einem so auf dem Hezen liegen bezüglich der Veranstaltung werden freundlich und kompetent beantworet.

    Was dann wieder interessant ist, weil das F:O:A ja sicherlich auch zusammen mit dem Kulturdezernat organisiert wird, oder?

  • Kulturdezernat ? Nein , das interessiert die nicht.
    Ich habe dem Dezernat eine Anfrage per Mail gesendet, da ist leider nichts gekommen. Ich bin da eigentlich mit durch.
    Die Unverschämtheit ist ... egal ob positiv oder negativ ... keine Antwort zu schicken. :thumbdown: 
    Es zeigt und bestätigt nur das schlechte Bild , was viele unserer Musiker von dem Amt haben. Hätte ich jetzt geschrieben ich würde eine Blockflötenveranstaltung mit Geigenuntermalung veranstalten..hätte die mir den Roten Teppich ausgelegt mit offizieller Scheckübergabe.

  • Kein Scherz? Die kümmern sich um das Festival tatsächlich einen Dreck und sind sich sogar zu fein, dir eine Antwort zu schreiben? Das finde ich äußerst traurig und zeigt ja wirklich, dass lediglich bestimmte Musikbereiche - prestigeträchtige Objekte - gefördert werden und der Rest einfach sich selbst überlassen wird. :cursing:


    Ich muss dazu übrigens mal anmerken, dass ich es sehr sehr schade finde, dass wir keine richtige alternative Szene mit Clubs etc. haben - nicht nur im Rock, Metal, Core-Bereich, sondern auch in anderen Stilen wie bspw, HipHop oder Elektro. Mir fällt da ehrlich gesagt nicht viel auf...Besonders im Bereich von Metal und Corevarianten fällt mir immer wieder auf, dass wirklich viele Konzerte in Köln sind - speziell in Ehrenfeld mit Live Music Hall und Underground. Da treten teilweise (szenemäßig) sehr bekannte Acts auf, die einerseits viel Publikum anziehen und andererseits auch die Bekanntheit der Viertel sowie der Stadt erhöhen. In Ehrenfeld denke ich mir immer, dass es ein lebendiges, alternatives Viertel ist, in dem es sich vllt. sogar gut leben lässt. Denn auch die Kneipenszene ist da in gewissem Maße natürlich vorhanden. Ähnliche Viertel sind mir in Düsseldorf aber eher unbekannt...da fehlt es einfach an der richtigen Mischung aus Musik aus dem Mainstream (nicht abwertend gemeint, sondern einfach nur als Darstellung, dass es die Masse hört) wie es bspw. in der Mitsubishi-Electric-Halle zu hören gibt, prestigeträchtigen Akteuren wie eben der Oper etc. und eben alternativen Sounds in jeglicher Richtung. Da fehlt dann eben auch das entsprechende Viertel...Bilk kommt dem prinzipiell aber noch am nächsten.


  • klar, es sind doch bald wieder wahlen.


    das problem ist diese repräsentations demokratie! ich würde meine statdt gerne selbst mitbestimmen. und wer jetzt sagt "dann geh doch wählen" wird von mir angerülpst! ;) 
    überall wo das parteienenmodell aktiv ist gibt machtkämpfe die der sache nicht dienlich sind. brutstätten der egos die am ziel der eiegntlich bedürfnisse vorbei schiessen.


    klar könnte eine piratenpartei etwas verbessern, aber selbst da gibt es machtkämpfe und es wird am thema vorbeigearbeitet.

    Deswegen ist direkte Demokratie wichtig und sollte stärker eingeführt werden. Vor allem müssen diese unsäglichen Quoren bei den Abstimmungen weg...ein Ergebnis sollte zählen, wenn es von den Abstimmenden abgesegnet wurde. Wer nicht hingegangen ist, braucht sich schließlich nicht beschweren ;)


    Es ist doch traurig, wenn direktdemokratische Entscheidungen zu EINER Sachfrage nicht zählen, weil von nötigen 50 % nur 49,6 hingegangen sind (bei insgesamt 46 % Zustimmung) (so einen Fall zeigte mal Italien), während aktuell die schwarz-gelbe Koalition auf Bundesebene von 30 % der Wahlberechtigten legitimiert wurde und damit eine Vielzahl von Entscheidungen in vier Jahren treffen darf...

  • Prestigeträchtige Veranstaltungen, Hochkultur. Ja Ray so sieht es aus, hier „UNTEN“ in der sehr lebendigen Szene kommt nichts an, nichts was wirklich spürbar ist. Nehmen wir mal das Schadow-Straßenfest, die Stadt könnte dort wunderbar eine Nachwuchsbühne aufstellen.


    Für die Musiker und Bands ein Traum, weil Riesen Andrang und Publikum. Die einzigen die meines Wissens da mal was gemacht haben und das Risiko eingegangen sind war Foto Koch, die eine völlig unbekannte Band haben spielen lassen, die Rubber Ducky .


    Ich denke das mit der Alternativen Szene ist nicht erwünscht , diese Stadt mag keine Lebendigkeit Subkultur. Ich meine ich bin da ja der ewige Nörgler, ich würde das kannst du mir glauben liebend gerne mal was Nettes schreiben ..so was wie..WOOOW unsere Stadt …Toll … aber …
    Und vielleicht auch gerade deswegen …einfach mal die Piraten wählen um zu zeigen…Mir gefällt eure Politik nicht.