Luxus-Hochhäuser am Rheinturm geplant

  • Mit dem Projekt "Wohnen am Rheinturm", das bei der Immobilienmesse Mipim in Cannes vorgestellt wurde, könnte die Rheinuferpromenade um 400 Meter bis zum Medienhafen verlängert werden. Geplant sind direkt am Rheinufer zwei Wohntürme mit 13 und 17 Etagen.


    [IMG:]
    Foto: ingenhoven architects


    Die Geschosse der Gebäude wirken wie übereinandergestapelte Bungalows. Bis zu 60 Wohnungen im Premiumsegment könnten hier entstehen - allerdings regt sich schon Kritik an den Plänen. weiter lesen auf duesseldorf-wirtschaft.de

  • Entscheidung über Wohntürme neben dem Rheinturm noch im Januar


    Die Planungen der beiden Wohntürme, die in direkter Nachbarschaft zum Rheinturm entstehen sollen, gehen weiter. Trotz Kritik von Anwohnern und aus dem Landtag. Wie in der RP zu lesen ist, hatten sich zwölf Entwickler-Teams um das 3000 Quadratmeter große Grundstück beworben. Vier sind jetzt noch übrig.


    Somit ist noch längst nicht klar ob es der oben beschriebene Entwurf des Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven werden wird. Es könnte auch ein geschwungener, knapp 65 Meter hoher Turm mit Lochfassade vom Team Agromex (Berlin) mit den Architekten Haschler Jehle werden. Oder zwei Glastürme mit je 78 Wohnungen vom Team Strabag Real Estate. Oder aber der Vorschlag von Balthazar mit dem renommierten Schweizer Architekt Max Dudler. Sie wollen einen mächtigen Turm errichten, in dem jede Wohnung über eine eigene Gartenterrasse verfügt.


    Die Entscheidung für einen der verbliebenen vier Vorschläge soll noch im Januar getroffen werden heißt es in der Rheinischen Post.

  • die stadtregierung! somit siedelt sie in der innenstadt potente mieter an. das führt zur aufwertung des viertels. dadurch müssen irgendwann andere mieter in der berich weichen weil mieten steigen (gut, hier wohl eher weniger das problem).
    die menschen die weniger kohle haben können dann ja an den stadtrand zeihen oder nach erkrath (oder ähnliche kleinstädte) ziehen.
    je mehr suv s vor den kindergärten und schulen parken, desto mehr stärker grinst die stadtregierung.

  • Das Schöne ist, dass nicht wenige Experten sagen, der Düsseldorfer Markt für Luxusimmobilien wäre nahezu gesättigt. Wenn die Preise runter gehen oder der Absatz sinkt, tut sich ja vielleicht doch wieder was in eine andere Richtung...


    ich fürchte nicht das es sich wieder in eine andere richtung entwickelt. wenn die freien areale erschlossen sind, dann werden halt ehemalige gewerbeareale abgerissen und neugebaut. das rechnet sich. in friedrichstadt kommt ja zb auf das gelände des ehemaligen toom baumarkt höherpreisige wohnungen (wenn ich hier auf dem neuesten stand bin). was wiederrum das umfeld aufwertet und sich ein gewisser einzelhandel ansiedelt. und so kommt eins zum anderen.


    oder das areal um die kieferstrasse wird in zwanzig jahren auch viertel mit höherpreisige wohnungen haben. der anfang war das b8 center und ein trendiges gebiet für "kleinere" unternehmen die in den alten hallen der klöckner werke angesiedelt sind.


    oder bereiche wo man vor ein paar jahrzenten noch aufpassen wenn man auf der strasse ging, weil man vllt sonst müll oder einen fernseher auf den kopf bekommen hätte. dann kamen studenten weil billig miete und damit kamen alternative kneipen etc. das zieht einen alternativen/schicken einzelhandel mit sich und das macht viertel für menschen mit geld interessant die ja sowas von "alternativ" wohnen wollen.


    das alles ist ein teil von gentrifizierung.

  • Wird jetzt doch nichts aus den Plänen?


    Landtagsbüros statt Wohnen am Rhein


    Bekommt der Landtag ein Reservegrundstück für Ausbaupläne an der Stelle, wo die Stadt gerade Wohnhochhäuser plant? Alle Zeichen deuten daraufhin, dass dem Drängen von Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) nachgegeben wird. Sie hatte im November einen fünfseitigen Brandbrief ins Rathaus geschickt. Gödecke sprach Platz- und Verkehrsprobleme sowie Terrorgefahr an, da von den Wohnhäusern aus das Parlament attackiert werden könnte. Oberbürgermeister Thomas Geisel sagt jetzt: "Wenn das Land bereit ist, einen erzielbaren Preis zu bezahlen, dann kann es ein Mitbewerber sein." Das hieße am Ende vermutlich: Es wird nichts mit dem Wohnen am Rheinturm. Geisel selbst hatte die Wohnpläne voriges Jahr auf der Immobilienmesse Mipim in Cannes präsentiert. weiter lesen auf rp-online.de