Beiträge von t...

    Hier noch mal ein lesenswerter Kommentar der "bürgelichen" ZEIT.

    Zitat

    Schafft das Wort Extremismus ab! 
    Die Regierung mag nicht ablassen von dem Dogma, Rechts- und Linksextreme seien das gleiche Problem unterschiedlicher Ausprägung. Das ist gefährlich.
    Sollte man jemanden ablehnen, weil er linksextrem denkt? Kommt darauf an. Akzeptiert er Gewalt? Schwebt ihm eine autoritäre Führung vor? Dann ja. Oder besteht sein Linksextremismus darin, gesellschaftliche Güter – Geld, Bodenschätze, Arbeitskraft – radikal umverteilen zu wollen? Dann ist er vielleicht ein Dogmatiker, vielleicht ein Träumer. Jedenfalls ist er weder menschenverachtend noch gefährlich für andere.


    http://www.zeit.de/politik/deu…der-extremismus-kommentar 

    Ich würde "GEWALT" noch weiter ausdifferenzieren. Gewalt gegen Personen. Gewalt gegen Sachen. Mit welcher Intention wird Gewalt ausgeübt...

    Ist das jetzt ein Scherz oder was?! Sonst wäre das ja mal mehr als "dekadente Assozialität"! X(

    Hey, du kennst doch die vergangenen Aktionen! Das ist eine Kommunikationsguerilla - Aktion.
    Die Idee der ironischen Jubel-Fette-Mieten-Partys kommt aus Paris. Nachgemacht haben es schon viele grosse Staedte z.B. Hamburg und Berlin.


    Zitat

    In Paris besetzt die Jeudi-Noir-Gruppe überteuerte Wohnungen, in Hamburg werden Wohnungsbesichtigungen in Spekulationsobjekten durch illegale Flashmobs lahmgelegt. Hier zwei Beitraege auf arte 

    Feiern gegen fette Mieten
     Spiegel Artikel

    Endlich ist es so weit! Ralf Schmitz lädt zum Richtfest „Unter den Linden“ ein.


    Der hyperteure und äußerst Investor_innen-freundliche Neubau schreitet der Vollendung entgegen: Unsere Mieten werden steigen, der Grundstückspreis in Flingern wird gehoben, die Schmuddelläden werden neuen, schicken Boutiquen weichen, wer es sich nicht leisten kann, wird verdrängt. Das ist ein Grund zum Feiern!


    Das Bündnis „Freiräume für Bewegung“ unterstützt Ralfi schon länger bei seinen Aufwertungs-Plänen, natürlich laden wir auch mit zur fetten Mietenparty ein – auf das es richtig kracht! Einigen wird der Bau ein Begriff sein, denn schon mit unserer Tanzdemo sind wir daran vorbei gezogen.


    Kommt alle: Am 9. September ab 16 Uhr feiern wir auf der Lindenstr. 126 das Richtfest des Hauses „Unter den Linden“. 
    Um statusgerechte Garderobe, laute Instrumente, Konfetti und Sekt wird gebeten.


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    ich freu mich schon drauf und die planungen für unseren bollerwagen float laufen! :D

    Wasn das? Ein Floß? Hoert sich ja spannend an.
    Gib schon mehrere Aktionen die geplant sind. Skater wollen eine Aktion machen. Gegen hohe Eintrittspreise wirds was geben. Zu Fahrpreise/Sozialticket ist was geplant. Wohnen/steigende Mieten wird natuerlich auch ein Thema sein. Es wird einen Grossen LKW mit Musik geben, ein grosser Feuerwehrwagen aus den 60ern soll auch dabei sein. Und ein paar mobile Ideen. Ich bin gespannt!

    Die Tanzdemo naht, es gibt was zu tun.


     
     
    Wer noch in der Vorbereitung mitmachen möchte, hat an folgenden Termine die Möglichkeit:


    Sonntag, 7.8., ab 14:00: Kreativ-Workshop - Basteln & Bauen, im Linken Zentrum
    Bringt mit, was ihr zur Demo-Deko verwenden wollt. Girlanden, Luftballons, Deko für Soundsystems, Schilder mit Botschaften, Sprechblasen...


    Mittwoch, 10.8., 20:00 Vorbereitung und Organisatorisches, in der Brause.
    Wir sprechen die letzten Details für die Tanzdemo ab. Wenn du eine Aktion machen willst, ein Soundsystem mitbringst, mit Getränken versorgst, einen Kuchen backen willst.... komm vorbei und wir koordinieren. Es gibt letzte Infos und Absprachen.


    Wir freuen uns auf viele Leute!

    Reclaim your city - Die Verhältnisse zum Tanzen bringen!
    Drum+Bass, Dubstep und Elektro von:
    Penelope ( Royal Beat Club ), Saxe ( Savage Breaks ), Aelioth ( Smith&Jones.DLL )


    "An diesem Abend nehmen wir uns das, was uns sowieso gehört, und was uns immer weiter streitig gemacht wird: Das Recht auf unsere Stadt! Denn wir haben und nehmen uns das Recht: Selbst zu bestimmen, wie und wo wir wohnen; Überall zu sein, ohne zu konsumieren und dafür vertrieben, überwacht oder schikaniert zu werden; Unabhängige Kunst und Kultur zu etablieren; Entsprechend unseren Interessen und Fähigkeiten zu leben und zu arbeiten..." www.rechtaufstadt.org


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    Kannst du dir vorstellen dich kreativ einzubringen, Schilder zu bauen, Verkleidungen zu überlegen, Walzer zu tanzen, mit deiner Band auf der Route zu spielen, ein Soundsystem im Einkaufswagen mitzubringen oder etwas völlig anderes?


    Da wir möglichst viele und unterschiedliche Leute zusammen bringen wollen, laden wir dich zur Vorbereitung der Demo ein. Komm am 6.Juli um 20h in die Brause ( Bilker Allee 233 ) und bring Ideen und Freund_innen mit!

    NEW DÜSSELDORF POP Musikmesse


    Am 16. Juli wird im zakk zum ersten Mal die NEW DÜSSELDORF POP stattfinden. “Die Musikmesse aus der Szene, für die Szene bringt alle zusammen, die in der Landeshauptstadt etwas mit Musik zu tun haben”, nennen die Veranstalter Sinn und Zweck des Tages. So lebe die Düsseldorfer Musikszene in verschiedenen Winkeln der Stadt, mit der POP-Messe sollen die Wege gekreuzt und Distanzen verringert werden. http://www.flingern.net/2011/0…rnetzt-musiker-der-stadt/

    Die RP kommt nicht mehr an uns vorbei ;)

    Zitat

    Musiker ziehen vors Rathaus
    Alle blicken auf den Eurovision Songcontest – doch was tut Düsseldorf für seine ortsansässige Musikszene? Zu wenig, finden etliche Einzelmusiker und Gruppen. Heute wollen sie vor dem Rathaus auf ihre Lage aufmerksam machen.
    "Der ESC hat das Fass erst zum Überlaufen gebracht." Denn die momentane Außendarstellung der Stadt entspreche nicht dem gewohnten Bild. "Viele hatten das Gefühl, auf einmal wie ein Feigenblatt benutzt zu werden", so Eva Creutz. "Der Contest ist nicht auf Nachhaltigkeit programmiert" Michael Wenzel.
    http://www.rp-online.de/duesse…s-Rathaus_aid_997688.html

    Im Radio lief gerade ein interessanter Beitrag ueber den ESC (ist auch ein Link zum nachhoeren)


    http://wissen.dradio.de/esc-di…tml?dram:article_id=10106

    Zitat

    DeutschlandRadio Wissen


    Die Wissenschaft vom Eurovision Song Contest
    Ein Gespräch mit der Musikjournalistin Anna Austrup
    Der Song-Contest ist gar kein Musikwettbewerb, sondern ein buntes Happening à la Olympia. Das sagen zumindest internationale Wissenschaftler.
    Auf einer Fachtagung in Düsseldorf haben am 12. Mai Experten darüber diskutiert, welche wirtschaftlichen Interessen hinter dem Event stehen und welche Rolle politische Aspekte spielen.

    Der Artikel ist eine Frechheit. :thumbdown:


    Bei Facebook (jaja hilft alles nix - man kann sich gegen den neuen Kram nich wehren...) kursiert jetzt der Eintrag


    Der Markt regelt alles!
    Leider auf Kosten von denen die es sich dann nicht leisten koennen. :( 
    Kultur muss fuer alle zugaenglich sein und nicht das Privileg einer solventen Elite. Und dass muss dann auch von der gesamten Gesellschaft getragen werden und nicht der Wirtschaft die sich aussuchen kann welche Ausstellungen, Museen, Bands sie foerdert (investiert) ueberlassen werden.
    Ne Demo waere mal angebracht ;)

    Zitat

    :!: Achtung! Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 454 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet.

    Nach knapp zwei Jahren Bearbeitungszeit durch das Kulturamt :sleeping: wurde dem Düsseldorfer Jugendrat zur Aprilsitzung die Ergebnisse der Proberaumumfrage vorgestellt. Die Leiterin des Kulturamts stellte den rund 40 Seiten langen Bericht im Rathaus vor und verwies auf das nachweisliche Fazit der Umfrage: Es besteht, wie erwartet, ein Bedarf an Proberäumen.


    http://www.youpod.de/index.php?id=11514

    Ich faend sowas in der Richtung super.
    Es muss ja auch nicht von oben herab von A-Z organisiert sein. Einfach gucken was jede_r organisiert bekommt... Schilder, Plakate, kleine mobile Anlagen aufm Bollerwagen (Hatten wir damals bei der Unterfuehrung Ellerstr. mit Killa Calles).
    Es braucht nur einen Termin, einen oeffentlichkeitswirksamen Ort/Strecke (und eventl eine Anmeldung vorher) und eventl. auch einen universellen Slogan mit dem alle leben koennen (Kultur fuer Alle, oderso).
    Ich bin jetzt am Wochenende weg. Aber wie gesagt wenn es was konkretes gibt bin ich dabei.
    Hoffe ihr habt ein produktives Treffen. :thumbup:

    In Duisburg findet am 30.04. eine Nachttanzdemo unter dem Motto “Vielfältige Kultur für Alle!“ statt.


    ”Trotz vieler guter Gründe für soziale und kulturelle Zentren in jeder Ruhrgebietsstadt (wenn nicht sogar jedem Stadtteil), investieren die Städte größtenteils in fragwürdige „Leuchtturmprojekte“, während lokale Initiativen teilweise seit Jahren versuchen Immobilien für ihre gemeinnützige Arbeit zu finden.” Der Aufruf schließt mit den Worten: “Mit einer lauten, bunten und kraftvollen Nachttanzdemo werden wir deutlich machen, dass die Straßen auch unsere Straßen und die Stadt auch unsere Stadt ist, die wir selbstbestimmt gemäß unseren Bedürfnissen gestalten werden.”
    http://www.ruhrbarone.de/duisb…ein-unabhangiges-zentrum/


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    Denke die Zeit ist jetzt leider zu knapp so etwas (Tanzdemo..?) zuorganisieren. Glaube aber sobald es einen Termin/Aufruf gibt werden viele Leute kommen, sich einbringen und improvisieren. Bei unseren Freiraum für Bewegung - Aktionen war das immer der Fall.