Beiträge von DC-Redaktion

    "Kulturbanausen" ziehen in den Ratinger Hof

    Der Ratinger Hof gilt als die Wiege des deutschen Punks. Der Club in der Altstadt ist eine Legende. Nun wird bekannt: Es gibt endlich Nachmieter. Die „Kulturbanausen“ wollen hier unter dem Dach einer Genossenschaft ein soziokulturelles Zentrum mit Lesungen, Poetry-Slams, Improvisationstheater, Tanz und natürlich Konzerten schaffen. Auch Workshops für Schulklassen, Jugendtreffen am Nachmittag, Hip-Hop, Jam-Sessions und Musikunterricht sind denkbar. weiter lesen auf rp-online.de

    Neubau befindet sich bereits in Planung

    Seit mehr als einem Jahr wird die Fleher Brücke saniert, doch nun soll sie mittelfristig aufgegeben werden. Für die wichige Autobahn-Verbindung zwischen Wuppertal, Düsseldorf und Neuss wird über den Rhein bei Düsseldorf-Flehe eine neue Brücke geplant. Das Land Nordrhein-Westfalen hat nach Angaben von Straßen.NRW die Planungen für einen Neubau eingeleitet. Begründet wird der geplante Abriss der 1979 fertiggestellten Brücke mit einem aktuellen Gutachten. Das kommt zu dem Schluss, dass es technisch nicht möglich sei, die Fleher Brücke wieder so zu sanieren, dass sie dauerhaft wieder für den sechsspurigen Verkehr freigegeben werden kann. weiter lesen auf wdr.de

    Maskenpflicht in ganz Düsseldorf - nur wenige Ausnahmen

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    Aufgrund der weiterhin angespannten Infektionslage im Rahmen der Corona-Pandemie, wurde eine Maskenpflicht für nahezu das gesamte Stadtgebiet von Düsseldorf angeordnet. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt somit ab dem 04. November für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer, die Gehwege benutzen dürfen.

    Ausnahmen gelten lediglich für Wälder, Parkanlagen, Grünzüge und Grünanlagen, städtische Kleingartenanlagen, Friedhöfe außerhalb von Beerdigungen sowie nicht bebaute Gegenden wie etwa die Rheinwiesen. In der Verfügung der Stadtverwaltung heißt es im Detail wie folgt:

    Landeshauptstadt Düsseldorf schrieb:

    Auf öffentlichen Straßen und Wegen innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile von Düsseldorf ist eine Alltagsmaske zu tragen, sofern und solange nicht aufgrund von Tageszeit, räumlicher Situation und Passantenfrequenz objektiv ausgeschlossen ist, dass es zu Begegnungen mit anderen Personen kommen kann, bei denen ein Abstand von fünf Metern unterschritten wird. Diese Verpflichtung gilt für zu Fuß Gehende sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die zur Benutzung des Gehwegs berechtigt oder verpflichtet sind, nicht aber für Radfahrende und Personen in Kraftfahrzeugen.

    Der Grund für die Verschärfung der Schutzmaßnahmen liegt in der weiter gestiegenen Sieben-Tages-Inzidenz. Diese liegt inzwischen in Düsseldorf bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Wie die Stadt mitteilt, sei das Ansteckungsgeschehen im Stadtgebiet unspezifisch und von unklaren Ansteckungswegen geprägt. Daher sehe man sich zu entsprechenden Maßnahmen gezwungen, um den hohen Infektionszahlen entgegenzuwirken. Die Geltungsdauer der Allgemeinverfügung ist vorerst bis zum 30. November 2020 befristet.

    Düsseldorfer Weihnachtsmarkt wegen Corona abgesagt

    In diesem Jahr wird es keinen Weihnachtsmarkt in der Düsseldorfer Innenstadt geben. Bis zuletzt hatten die Organisatoren an ihren Plänen festgehalten, auch unter Corona-Bedingungen ab 19. November einen Markt zu ermöglichen. Dafür war ein umfangreiches Hygienekonzept vorgestellt worden. Aufgrund der aktuellen Infektionslage, sehe man sich jedoch zu diesem Schritt gezwungen, so Ole Friedrich, Geschäftsführer der Düsseldorf Tourismus. weiter lesen auf duesseldorf-wirtschaft.de

    Düsseldorf verzeichnet Inzidenzwert von über 50 - Weitere Corona-Schutzmaßnahmen treten in Kraft

    Düsseldorf hat am heutigen Montag (12.10.2020) um 15:00 Uhr, eine 7-Tages-Inzidenz von 54,8 zu verzeichnen. Damit tritt Stufe 2 der Schutzmaßnahmen in Kraft. Konkret bedeutet das Folgendes:

    • Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf Wochenmärkten.
    • Statt bisher 10 dürfen sich nur noch 5 Personen unter den in der Coronaschutzverordnung genannten Vorausssetzungen im öffentlichen Raum zusammen aufhalten.
    • Sofern Hygienekonzepte bei Veranstaltungen nicht bereits eine deutlich kleinere Anzahl von Personen vorsehen oder andere Regelungen die Anzahl der Personen nicht weiter reduzieren, dürfen Veranstaltungen mit maximal 500 Personen unter freiem Himmel oder 250 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden. Bei allen Veranstaltungen muss die Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden.
    • Es gilt stadtweit eine Sperrstunde für die Gastronomie von 1 Uhr nachts bis zum nächsten Morgen um 6 Uhr.
    • Im Einzelhandel gibt es eine Reduktion der erlaubten Anzahl von gleichzeitig anwesenden Personen von 1 Person/7 qm auf 1 Person/10 qm.
    • Die Stadt empfiehlt, private Feiern in privaten Räumen mit maximal 25 Personen durchzuführen und bei solchen privaten Partys in privaten Räumen eine Kontaktliste zu erstellen.
    • Zudem gilt ab jetzt eine Beschränkung auf 25 Gäste bei Trauerfeiern und sowie bei Trauungen (hier muss in öffentlichen Gebäuden ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden).

    Weiterhin gelten folgende Maßnahmen, die seit der Überschreitung des Schwellenwertes von 35 eingeführt worden sind:

    • Es gilt weiterhin eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindertagesstätten. Dabei gelten die Altersvorgaben aus der aktuellen Coronaschutzverordung.
    • In zwölf definierten Bereichen im Stadtgebiet wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Diese Bereiche werden in den kommenden Tagen zusätzlich ausgeschildert

    Die Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt für folgende zwölf Bereiche:

    1. Kaiserswerth: Kaiserswerther Markt/Klemensplatz
    2. Rath: Westfalenstraße/Westfalencenter
    3. Gerresheim: Dreherstraße/Fußgängerzone
    4. Düsseltal: Rethelstraße
    5. Pempelfort: Nordstraße/Duisburger Straße
    6. Stadtmitte: Der gesamte Bereich zwischen Altstadt im Westen, Graf-Adolf-Straße im Süden, Hauptbahnhof im Osten und Schadowstraße/Am Wehrhahn im Norden
    7. Friedrichstadt/Unterbilk: Friedrichstraße, Düsseldorf-Arcaden, Bilk S-Bahnhof
    8. Unterbilk: Bilker Allee, Bilker Kirche, Lorettostraße
    9. Oberbilk: Kölner Straße
    10. Eller: Gumbertstraße, Gertrudisplatz
    11. Benrath: Innenstadt, Fußgängerzone
    12. Garath: Stadtteilzentrum

    Die Maßnahmen beider Stufen enden frühestens nach 14 Tagen, was einer Inkubationszeit entspricht – und nur dann, wenn der Schwellenwert wieder unterschritten wird. Wichtig zudem: Alle beruflich bedingten Zusammenkünfte sind weiterhin zulässig unter Beachtung der Arbeitssicherheit und Hygieneregeln.

    Toulouser Allee: Stadtauswärts gilt jetzt absolutes Haltverbot

    Die Stadtverwaltung hat auf der Toulouser Allee stadtauswärts zwischen Franklinbrücke und Jülicher Brücke ein absolutes Haltverbot eingeführt. Entsprechende Haltverbotsschilder wurden am 5. Oktober in großer Zahl vor Ort angebracht. Darüber hinaus wurden Verkehrsteilnehmer im Umfeld der Verkehrsachse durch Infozettel über das Inkrafttreten der neuen Regelung informiert. Das Einhalten des Haltverbots wird ab dem 12. Oktober verstärkt kontrolliert und Verstöße umgehend geahndet.

    Durch die neue Verkehrsregelung will die Stadt den rechten Fahrstreifen der Toulouser Allee von Parkern freihalten, die dort regelmäßig zu Stau und Gefahrensituationen führen. So soll der Verkehrsfluss auf der wichtigen Entlastungsroute für den innerstädtischen Verkehr optimiert werden.

    Karnevalisten planen Rosenmontagszug in der Düsseldorfer Arena

    Nachdem der klassische Rosenmontagszug für die kommende Session kürzlich auf einem "Karnevalsgipfel" abgesagt wurde, werden nun Alternativen diskutiert. Aus den Reihen der Düsseldorfer Karnevalisten kam der Vorschlag, den "Zoch" in der Düsseldorfer Arena stattfinden zu lassen. Hans-Jürgen Tüllmann, Geschäftsführer des Comitees Düsseldorf Carneval (CC), sprach gegenüber der Rheinischn Post von rund 70 Wagen die durch die Heimspielstätte von Fortuna Düsseldorf fahren könnten, während im Innenraum Karnevalsbands spielen. Bei einem entsprechenden Hygienekonzept könnten laut Tüllmann bis zu 17.000 Menschen den Rosenmontagszug von den Rängen der Arena live miterleben. Gespräche mit der Düsseldorfer Veranstaltungstochter D.Live wurden bereits geführt. Großer Vorteil: dank des schließbaren Daches wäre der Zoch nicht von Schlechtwetterereignissen wie Gewitter oder Sturm betroffen.

    Karnevalswagenbauer Jacques Tilly äußerte sich begeistert über die Pläne: "Besser kann man's gar nicht machen!". Auch der künftige Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) begrüßte den Vorschlag. Es gab jedoch auch kritische Stimmen, die sich einen Rosenmontagszug in der Arena nicht vorstellen können. Auch die Angabe von bis zu 17.000 Zuschauern scheint unrealistisch. So sieht etwa das Hygienekonzept für die Heimspiele der Fortuna aktuell maximal 10.800 Menschen im Stadion vor, das insgesamt 54.600 Plätze hat.

    Der neue Oberbürgermeister Stephan Keller im RP-Interview:

    „Ich will eine Integrationsfigur sein“

    Es war ein langer Wahlabend – am Tag danach beginnen für Stephan Keller die Vorbereitungen für das Oberbürgermeister-Amt: Am 1. November startet seine Amtszeit. Im RP-Interview spricht er am Tag nach der Wahl über seine geplanten ersten Schritte, die Corona-Krise – und auch die dramatische Finanzlage in der Landeshauptstadt. weiter lesen auf rp-online.de

    Ganztägiger Streik - kein Ersatzverkehr

    Die Rheinbahn wird am Dienstag den 29. September ganztägig bestreikt. Wie die Gewerkschaften mitteilen, sind davon alle U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien der Rheinbahn betroffen. Der Warnstreik beginnt um 3 Uhr und wird 24 Stunden andauern. In dieser Zeit werden keine Fahrten der Rheinbahn angeboten. Betroffen ist das gesamte ÖPNV-Netz, dass die Rheinbahn bedient. Neben Düsseldorf, sind somit auch der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch sowie die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen betroffen. Auch die Rheinbahn-Kundencenter bleiben geschlossen.

    Einen Sonderfahrplan wird es Aufgrund der Corona-Pandemie nicht geben. Darauf weist die Rheinbahn ausdrücklich hin und bittet die Fahrgäste um Verständnis. Es wird empfohlen, sich frühzeitig über Alternativen zu Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen zu informieren und möglichst auf die S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen.

    Nicht vom Streik betroffen sind die Linien der Neusser Stadtwerke (SWN), der Bahnen der Stadt Monheim (BSM) und des Busverkehrs Rheinland (BVR).

    Karneval wird in diesem Jahr nur stark eingeschränkt stattfinden können. Das hat das Land NRW auf einem "Karnevalsgipfel" gemeinsam mit Karnevalisten aus Düsseldorf, Köln, Bonn und Aachen beschlossen. Laut einer Pressemeldung aus dem Rathaus werden die Brauchtumsveranstaltungen in diesem Winter "weitgehend reduziert". Großen Umzüge wie der Rosenmontagszug in Düsseldorf werden nicht stattfinden können. Auch Karnevalsbälle und der klassische Straßenkarneval sind auf Grund der Corona-Schutzverordnung des Landes nicht möglich. weiter lesen im DC-Magazin

    Rheinalleetunnel ist wieder frei

    Der Rheinalleetunnel ist heute früh, 2. Juli 2020 um 5:00 Uhr, wieder frei befahrbar. Somit müssen Pendler keine Umwege mehr in Kauf nehmen, um nach Bilk oder in die Innenstadt zu kommen. Der Verdacht auf Weltkriegsbomben hatte sich bei den Bauarbeiten nicht erhärtet. Dank des guten Wetters konnten zudem die Arbeiten an der Fahrbahn schneller erledigt, werden als geplant. Daher konnte der Tunnel, der seit Mitte Juni stadteinwärts gesperrt war, früher als geplant wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Sperrung Rheinalleetunnel wegen Kampfmittelverdacht

    Autofahrer müssen sich im Linksrheinischen in der nächsten Zeit auf erhebliche Verkehrsbehinderungen gefasst machen. Wie die Stadt mitteilt, muss der Rheinalleetunnel ab Mittwochabend (17.06.20) ab 19 Uhr, bis voraussichtlich Montag (06.07.20) in Fahrtrichtung Rheinkniebrücke voll gesperrt werden. Grund sind zwei potentielle Funde von Weltkriegsbomben, die eingehend untersucht werden müssen. Eine mögliche Entschärfung der Kampfmittel könnte am 21. Juni vor Ort stattfinden.

    Nach Informationen der Stadt wird die Zufahrt von der Brüsseler Straße zum Rheinalleetunnel und auch der Tunnel selbst in Fahrtrichtung Rheinkniebrücke voll gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. Die Zufahrt von der Brüsseler Straße in Fahrtrichtung Theodor-Heuss-Brücke bleibt für den Verkehr offen, jedoch muss die Fahrstreifenbreite reduziert werden.

    Während der Sperrung des Rheinalleetunnels wird der Verkehr großräumig ab dem Autobahnkreuz Kaarst über die Bundesautobahn 57 bis zum Autobahnkreuz Meerbusch umgeleitet. Von dort führt die Umleitung über die Bundesautobahn 44 zur Anschlussstelle Düsseldorf-Stockum, über die Danziger Straße, den Kennedydamm und den Rheinufertunnel zur Rheinkniebrücke.

    Es wird ein Gefahrentelefon der Feuerwehr für Erstinformationen geben, das ab Freitag, 19. Juni, unter der Rufnummer 3889889 erreichbar ist.


    Düsseldorfer Zoch steht wegen Corona auf der Kippe

    Die Corona-Krise bedroht nun auch den Rosenmontagszug für das kommende Jahr. Der Geschäftsführer des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC), Hans-Jürgen Tüllmann, schlägt Alarm: Ob und wie es zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch 2021 überhaupt eine Session geben wird, sei völlig offen. Die Zeit für eine Entscheidung drängt, denn bereits jetzt müssen kostspielige Verträge unterzeichnet werden. Die Karnevalisten diskutieren viele Szenarien. Vielleicht gibt es nicht einmal ein Prinzenpaar. weiter lesen auf rp-online.de

    Inzwischen über 130 bestätigte Coronavirus-Infektionen in Düsseldorf

    Bis Dienstag, 17. März, 16 Uhr, wurden in Düsseldorf insgesamt 130 Personen positiv auf COVID-19 getestet. Damit steigt die Infektionsrate weiter an. Vor 2 Tagen waren es noch 54 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

    Daher hat die Stadtspitze weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus beschlossen: Ab Mittwoch, 18. März, gilt, dass jegliche öffentliche Veranstaltung - einschließlich Volksfesten, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkten - im Düsseldorfer Stadtgebiet untersagt ist. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften und für Versammlungen im Sinne des Versammlungsrechts. Die Regelung gilt zunächst bis Sonntag, 19. April.

    "Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen, dass die bisherigen Anstrengungen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahren nicht ausreichen. Die Zahl der Infizierten steigt in Düsseldorf, im Land NRW und bundesweit stetig an. Aufgrund der aktuellen Risikobewertung kann nur durch eine radikale Reduzierung der unmittelbaren persönlichen sozialen Kontakte der Menschen die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden. Ziel ist es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlung von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereit zu halten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln", heißt es in der Allgemeinverfügung zur Begründung.

    Unterstützungsfond für Düsseldorfer Unternehmen

    Zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Notlagen von Düsseldorfer Unternehmen aufgrund der Conrona-Kriese, hat die Landeshauptstadt Düsseldorf einen Unterstützungsfond eingerichtet. Die Hilfsgelder sollen "schnell und unbürokratisch" beantragt werden können. Alle Informationen dazu findet ihr auf duesseldorf-wirtschaft.de

    In den letzen Tagen hat sich einiges getan, daher hier ein Update in Sachen Coronavirus in Düsseldorf:

    Mit Stand Sonntag, 15. März, 16 Uhr, gab es in Düsseldorf insgesamt 54 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Ein 81-Jähriger, der vor einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist inzwischen leider verstorben.

    Landesregierung verabschiedet strenges Maßnahmenpaket

    Die Landesregierung hat ein "Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen". Es gilt ab Montag, 16. März.

    • Passus zur Kinderbetreuung: "Ab Montag dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder 'Kinderbetreuung in besonderen Fällen' betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen." Düsseldorf reagierte mit der Schaffung von Notgruppen für die Kinderbereuung an allen 367 Kita-Standorten (weitere Infos hier!)
    • Nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land müssen bis auf weiteres eingestellt werden. Ab dem 16.03. müssen alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.
    • Ab dem 17.03. ist auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Auch Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen, der Besuch von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich ist dann nicht mehr gestattet.
    • Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-malls“ oder „factory-out-lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein.

    Bekanntmachung des Krisenstabs der Landeshauptstadt Düsseldorf

    Der Krisenstab hat am 15. März beschlossen, den Vorgaben des Landes zur weiteren Eindämmung des Corona-Virus' zu folgen. Das bedeutet im Einzelnen:

    • Alle städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr sind ab Montag, 16. März, geschlossen. Die Stadt erarbeitet derzeit einen Notfallplan für die weitere Vorgehensweise bei dringend notwendigen Angelegenheiten.
    • Bis auf wenige Ausnahmen, über die am Montag noch befunden wird, müssen alle Veranstaltungen abgesagt werden. Für Gastronomiebetriebe mit eigener Zubereitung gilt, dass die Betreiber maximal 50 Plätze anbieten dürfen. Eine Allgemeinverfügung dazu wird die Stadt am Montag, 16. März, erlassen.
    • Für die Identifikation der sogenannten Kritischen Infrastruktur (z. B. Feuerwehr, Rettungsdienste, Krankenhäuser etc.) richtet die Stadt eine Akkreditierungstelle ein. Näheres wird in Kürze bekannt gegeben.
    • In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung richtet die Stadt einen mobilen Service zur medizinischen Überwachung und Versorgung von erkrankten Patienten in häuslicher Umgebung ein.

    Rheinbahn setzt Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie um

    • Busse und Bahnen sollen bis auf Weiteres nur noch für unverzichtbare Fahrten genutzt werden. So sollen Mitarbeiter von Infrastruktur-Einrichtungen, zu denen etwa auch Polizei, Feuerwehr oder Müllabfuhr gehören, zur Arbeit kommen.
    • Öffentlichen Einrichtungen der Rheinbahn wie KundenCenter, Fundbüro, Service Point, Büro für Fahrgeld-Einsprüche (EBE), werden zunächst bis zum 19. April geschlossen. Alternativ kann man sich per E-Mail (kundendialog@rheinbahn.de) oder über facebook.com/rheinbahn bei der Reinbahn melden. Zudem gibt es die "Schlaue Rheinbahn-Nummer": 01806 50 40 30.
    • Die Rheinbahn reduziert ihr Angebot in den kommenden Wochen: Ab Mittwoch,18. März, wird jeden Tag nach dem Samstagsfahrplan gefahren. Genaue Infos dazu in der Rheinbahn-App oder auf rheinbahn.de
    • Die vordere Tür der Busse bleiben geschlossen und der Ticketverkauf beim Fahrer wird eingestellt. Dadurch soll der Fahrdienst so gut wie möglich vor einer Ansteckung geschützt werden.

    Schutz der Alten und Immungeschwächten hat jetzt oberste Priorität


    In diesem Sinne, bleibt gesund und solidarisch!

    Ohne einer übertriebenen Coronavirus-Hysterie Vorschub leisten zu wollen, möchten wir in diesem Thread alle relevanten Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus in Düsseldorf zusammenfassen. Aktuell wird man in den Medien von einer wahren Informations- und Spekulartionsflut überrollt. Vielleicht schaffen wir es gemeinsam für etwas Klarheit zu sorgen.

    Die wichtigsten Fakten (Stand: 12. März)

    • Stand gestern (12. März) waren insgesamt 15 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit dem Coronavirus infiziert.
    • Laut Auskunft der Stadt stehen derzeit 122 Kontaktpersonen unter Quarantäne.
    • Die Stadt hat ein Infotelefon eingerichtet: unter der Rufnummer 0211 - 89 96 090 erhalten Bürgerinnen und Bürger Informationen rund um das Coronavirus (COVID-19) . Hier erfährt man, ob ein Test auf das Coronavirus empfehlenswert ist und wie dieser durchgeführt werden kann.
    • Seit dem 4. März verfügt Düsseldorf über ein Test- und Diagnostikzentrum, das Ärzte und Krankenhäuser entlastet.
    • Häufig gestellte Fragen und die Antworten im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus findet man auf einer FAQ-Sonderseite der Stadt. Zusätzliches Infos bietet auch die Uniklinik. Darüber hinaus sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit tagesaktuelle Informationen verfügbar.


    WICHTIG: Infektion verläuft in etwa 80 Prozent der Fälle milde

    Die Infektion verläuft in etwa 80 Prozent der Fälle äußerst milde, einige Menschen entwickeln sogar gar keine Krankheitssymptome. Solche Personen können ohne weiteres in häuslicher Quarantäne verbleiben. Das heißt, sie dürfen das häusliche Umfeld nicht verlassen und müssen sich durch Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn mit dem Notwendigen versorgen lassen. Nur in 20 Prozent der Fälle kommt es zu einer schweren Symptomatik, die dann isoliert in einem Krankenhaus behandelt werden muss.

    Neue Oper statt Kaufhof am Wehrhahn?

    Es gibt neue Überlegungen zu einem Neubau des Opernhauses Düsseldorf. Wie die Rheinische Post berichtet, könnte das Gelände des Kaufhofs am Wehrhahn als neuer Standort dienen. Ins Gespräch gebracht wurde die Idee von Makler Wulff Aengevelt und der Aktionsgemeinschaft der Heimatvereine (AGD). Offenbar ist es realistisch, dass sich der aktuelle Eigentümer von der Immobilie trennen könnte, sofern ihm entsprechende Anreize wie z.B. attraktive Ausgleichsflächen geboten werden.

     Beispielhafte Darstellung der neuen Oper am Rhein in Düsseldorf, Foto: Projektschmiede

    Großer Vorteil: das Areal bietet ausreichend Fläche, um dringend benötigte Erweiterungen zu ermöglichen. Zudem verfügt es über eine zentrale Lage in der Innenstadt und eine optimale Anbindung an das ÖPNV-Netz. Laut AGD bietet der Standort "eine große Chance, den Bereich städtebaulich erheblich aufzuwerten, hier auch in den Abendstunden Lebendigkeit zu schaffen und die Schadowstraße zu einer Kulturachse zu entwickeln."

    Eine Sanierung der alten Oper ist offenbar keine Alternative, da aufwendig und teuer. Kostspielig würde aber auch ein Neubau werden. Ein solcher könnte nach aktuellen RP-Schätzungen zwischen 450 bis 500 Millionen Euro kosten.

    Blau-Grüner Ring: Wie realistisch sind die Sieger-Konzepte?

    Mehr Grün, mehr Wasser, weniger Autoverkehr: Diesen Dreiklang haben im Prinzip alle 16 Finalteams beim "Blau-Grünen Ring" in Innen- und Altstadt beherzigt. Nun wurden die Sieger gekürt. Platz 1 ging an den Entwurf des Frankfurter Teams Raumwerk mit der Seehof-Gesellschaft für Kunst im urbanen Raum.


    Ihr Konzept "Flow" stellt die Wasserverbindungen der verschiedenen Teilräume des Blaugrünen Rings und ihre räumliche und gestalterische Vernetzung in den Mittelpunkt. Uralte Arme der Düssel sollen freigelegt werden, sichtbare "Landmarke" des Entwurfs ist ein begehbarer goldener Ring auf dem Rhein vor der Tonhalle. weiter lesen auf wz.de

    Bild: Stadt Düsseldorf

    Rat gibt grünes Licht für Umgestaltung der Schadowstraße

    Der Stadtrat hat der Finanzierung des Projektes "Umgestaltung Schadowstraße" zugestimmt. Somit wurden 15,25 Millionen Euro für die Gestaltung der Straßenoberfläche bewilligt. Das Gesamtkonzept sieht eine Qualifizierung der öffentlichen Bereiche, die Schaffung von Begegnungs-, Verweil- und Bewegungsräumen, eine Zonierung und eine neue Verkehrsregelung vor.

    So soll die Schadowstraße nach dem Bau der Wehrhahn-Linie und Rückbau der Straßenbahngleise zu einer Fußgängerzone mit zentralem Fahrstreifen umgebaut werden. Dieser Fahrstreifen führt von der Berliner Allee in Richtung Jacobistraße und wird mit einer Breite von rund 4,4 Meter neben dem Fußweg, abgegrenzt durch dunklere Oberflächenbeläge, geführt.


    Animation: Bruun & Möllers / Stadt Düsseldorf

    Der Fahrstreifen kann jeweils abends ab 18.30 Uhr bis zum nächsten Morgen um 10.30 Uhr von Autos befahren werden. Zwischen 10.30 Uhr und 18.30 sind motorisierte Fahrzeuge hingegen verboten. Der Radverkehr darf den Streifen hingegen ganztägig nutzen.

    Die Neugestaltung der Schadowstraße sieht breite Flanierzonen vor, die genügend Platz für Außengastronomie bieten sollen. Hochwertiges Stadtmobiliar wie Radständer, Leuchten, Müllbehälter, gelbe Lounge-Sesseln und Bäume (Baumarten Alnus und Gleditschie) sollen optimal integriert werden. Zudem soll ein Wasserspiel mit Fontänen und Nebeldüsen vor dem Karstadt-Kaufhaus entstehen.

    40° Urban Art Festival 2019 – Brücken Denken

    Vom 18.09. bis 22.09. findet in Düsseldorf wieder das 40grad Urban Art Festival statt, das diesmal unter dem speziellen Motto "BRÜCKEN DENKEN!" steht. Der Aktionsort ist in diesem Jahr rund um die Jülicher Brücke und angrenzend an das Mahnmal für die deportierten Juden und Jüdinnen am alten Güterbahnhof zu finden. Das Ziel ist eine kreative Gestaltung der Brücken und Pfeiler, die auch dem Gedenken an die Deportation in einem geschichtlichen als auch aktuellen Rahmen gerecht werden soll.


    An der Gestaltung der ca. 1.300 qm großen Fläche werden ca. 70 lokal, regional und auch international bekannte Graffiti und Urban Art Künstler*innen mitwirken. Auch für interessierte Kinder und Jugendliche werden am Abschluss-Wochenende Workshops und Malaktionen stattfinden, durch die sie an der Gestaltung des Festivals teilhaben können.

    Weitere Informationen findet ihr unter https://40grad-urbanart.de/