Beiträge von Ahörnchen

    Hi,


    ich steh ja selbst nicht auf große Wärme, Grillen / Feiern im großen Rahmen, finde es aber klasse, wenn neben kleinen auch so große Aktionen gut funktionieren und die Leute Spaß inne Backen haben. Wenns aber zu groß und unüberschaubar wird, entstehen leider die typischen Probleme durch gewisse Individualisten, die davon ausgehen, dass der Mist den sie bauen, in der Masse untergeht.


    Die Wiesen und Freiflächen sind ja nicht nur Veranstaltungsorte, sondern stehen uns allen, ob Einwohner oder Gast, täglich kostenlos zur Verfügung, Entsprechend sorgen Veranstalter und Behörden für einen sicheren, gedeihlichen Ablauf von Veranstaltungen und Reinigung hinterher. Bei solchen Massen gibt es halt Grenzen. Der Veranstalter kann ein Weiterlaufen ggf. nicht verantworten. Zumindest werden die Flächen hernach entmüllt.


    Ich hab auch kein Verständnis für diese Liegenlassen von Müll. Je nachdem, wo man z. B. im Aaper Wald spazieren geht, kann man nach einigen Stunden mit nem vollen großen Müllsack zur Abfalltonne latschen. Die kleinen Tümpel im Wald wurden nicht eingezäunt, weil Kinder und Aquarianer dort tümpeln gingen, sondern, weil „nette“ Menschen Autoreifen, Batterien, Waschmaschinen, Kühlschränke, Fahrräder usw. drin entsorgt haben. Das ist nicht die passende Einrichtung für die ablaichenden Erdkröten, Molche, Salamander und deren Kaulquappen.


    Guckt Euch um, wir haben mit dieser speziellen „individuellen“ Müllentsorgung leider allgemein ein Problem. Oft beginnt das bereits im eigenen Haus. Einige Nachbarn werfen ihre Werbebroschüren und die Wochenblättchen (soweit sie im Briefkasten eingesteckt waren) oft auf im Parterre auf den Boden, teils sogar ihre Briefumschläge.
    Fahrkarten, Kassenbons, Papiertaschentücher, Kippen, To-Go-Becher, Kleinverpackungen von Süssigkeiten, Apfelkitschen usw. wirft man einfach ab – gern im Eingangsbereich oder in Vorgärten. Am WE kommen noch Pizza- und Burger-Kartons dazu... Türme von Kartonagen vor den Containern... obwohl in den Containern genügend Platz ist.


    Statt in die hauseigenen Mülltonnen, wirft man den Müll neben die eigene Mülltonnenbox oder neben die öffentlichen Abfallbehälter – man telefoniert nämlich lieber und hat „keine Zeit“, die eigene Mülltonnenbox aufzuschließen. Ich krieg die Krise, wenn ich sowat sehe und an jeder 3. Baumscheibe ne volle Mülltüte liegt. Noch amüsanter sind Böschungen an den Straßen, das sind überwucherte Müllhalden. Nach ELA wurde zwar Flurbereinigung beim Grün betrieben, die Müllberge blieben liegen – Grünflächenamt und Stadtreinigung sind offenbar nicht in der Lage zeitnah zusammenzuarbeiten.


    Da auch in diesem Jahr der sehr stark zurückgeschnittene Wildwuchs nicht dicht gewachsen ist, kann man sehen, dass sich dort die Wanderratten tummeln. Klar, sie hocken vor vollen Tüten... wir werfen halt ungeheure Mengen Lebensmittel(reste) weg und füttern mit dieser Art wilder Müllentsorgung die Nager an.


    Bin kein Fan ständiger Putzerei und hab ganz sicher keinen Hygienefimmel, aber beim wilden Müllentsorgen (ab Kippe, ich qualme selbst) hört es bei mir das Verständnis auf! Hundekacke eingeschlossen (bin Hundehalter)! Kann mal passieren, dass Hundi ungewohnt nochmals niederhockt und ich die Tüten verbraucht hab. Ich frag Passanten nach Papiertaschentüchern, Mütter mit Kinderwagen oder Kleinkindern haben auch fast immer etwas dabei... notfalls frag ich im nächsten Geschäft nach und latsch zum Aufsammeln zurück. Nix umdrehen, dringendes Handygespräch führen und „nach mir die Sintflut“.


    Zuviel Müll, zu wenig Sozialisation, Rücksichtnahme, geschweige Einsicht...


    Man kann es auch ganz plump ausdrücken, wenn 10 Menschen ein WC benutzen müssen, müssen diese 10 Menschen das Klo hinterher säubern. Ist doch merkwürdig, dass sich das in den vergangenen 2015 Jahren noch nicht genügend herumgesprochen hat.


    Traurig, dass Betrunkene oft nicht fröhlich herumgeistern sondern aggressiv, und einige Herrschaften nie richtig trocken geworden sind, nicht mal hinter den Ohren. *kicher


    Liebe Grüße und schönes WE
    Ahörnchen

    Dat Problem sind nicht die Laternen an sich, sondern halt der teure und nicht ganz ungefährliche Gasbetrieb. In historischem Ambiente sollte dieser m. E. möglichst erhalten bleiben.


    Bei der Umrüstung auf LED scheint man es jedoch watt-technisch oft zu übertreiben, so dass die Leuchten grelles (blendendes), kaltweißes Licht (4500 Kelvin) aufgrund hohem Blauanteil im Spektrum, absondern. Passt nicht zu historischem Ambiente wie Gaslaternen, alten Gebäuden (Fassaden) etc. Inzwischen habe ich eine Abneigung gegen blaustichige Beleuchtung entwickelt.


    Wenn man das Riesenrad von weitem betrachtet, ist es durch die grelle, stark bläuliche Beleuchtung ein Fremdkörper in der Altstadtkulisse.


    Sehr amüsiert hat mich nach der Umgestaltung im Alten Wartesaal in *öln, dass „Mitternachtsspitzen“ Beckers *ölsch im Glas wie blaue Pipi aussah. Ob derartige Beleuchtung gar für den Rückgang beim Bierkonsum der Deutschen mit Schuld is – ma weisset nit...


    Kompromisse gibt’s: Warmweiße Leuchtmittel (3000 Kelvin) und etwas weniger Watt (eigentlich weniger Lumen = lm). Ergäbe wärmeres Licht, wäre trotzdem heller als alte Gasfunzeln, aber nicht farbverfälschend.


    Es ließe sich zudem Energie sparen, wenn in den ganz späten Nachtstunden die Beleuchtung gedimmt werden könnte. Mich wundert immer, in wie vielen Gebäuden (Gewerbe, aber auch Teile von Schulgebäuden etc.) zig Neonröhren die gesamte Nacht brennen, obwohl dort niemand arbeitet. Da würde es völlig langen, Bewegungsmelder mit ordentlich LED-Power einzusetzen (fürs Wachpersonal und abschreckend für gewisse Dunkelmänner). Bissi öko wär es auch, weil sich in der warmen Jahreszeit die Insekten nicht millionenfach die ganze Nacht über dran totstrampeln müssten.


    Ich hab sämtliche Leuchtmittel auf LED umgestellt, vorwiegend mit warmweißen Leuchtmitteln. Kaltweiße Birnen sähen in alten Messinglampen seltsam aus. Allerdings sind LED-Birnen für den Privathaushalt im Vergleich zu herkömmlichen Birnen gern etwas schwach auf der Brust, doch selbst, wenn man die nächststärkere Lumen / Watteinheit wählt (und die gewünschte Helligkeit erzeugt), kann man bzgl. des Stromverbrauchs viel sparen. Worauf zu achten ist, zeigte der NDR in der Markt-Sendung gestern:


    https://www.ndr.de/fernsehen/s…luehbirnen,markt9414.html


    Ärgerlich finde ich, dass die gleichen LED-Birnen in gleichen Leuchten (!) unterschiedlich hell abstrahlen (besonders auffällig bei meinen beiden Kaminleuchten). Andererseits bin ich hochzufrieden mit der Essplatz-LED im Ballonpapierschirm. Eingedenk der eigenen Erfahrungen hatte ich jedoch gleich eine LED mit 13 Watt (1000 lm) eingeschraubt, immerhin lutschte die alte Glühbirne 60 Watt Strom aus der Leitung.


    Vermutlich muss bei LED noch einiges reifen - auch die Informationspolitk einiger Anbieter (Ikea war zumindest einsichtig) und Hersteller.


    Liebe Grüße
    Ahörnchen

    Mahlzeit!


    Man sollte Anwohnern (und das nicht etwa nur in der Altstadt) ebenfalls „jönne könne“, sowat wie Nachtruhe wär schön.


    Die ach so unbeschwerte Ausgehkultur bedeutet in diversen Stadtvierteln (und nicht nur in der Altstadt) gern allsommernächtliche Dauerspektakel bis weit nach 22 Uhr (oder open end). Müssen sämtliche genervte Anwohner ständig OSD und Polizei rufen, weil einige Wirte und deren Gäste gesetzliche Ruhezeiten nicht akzeptieren wollen. Außenlautsprecher die man laut plärren lässt sind schlicht eine Unsitte / Unverschämtheit und nicht etwa Altstadtkultur.


    Netterweise steht man auch nach Kneipenschluss noch in Bier-, Wein- oder sonstiger Laune herum, schwatzt gern in Grüppchen nicht gerade leise noch ein oder zwei Stündchen. Aufsteigende Rauchschwaden dürften nicht nur empfindliche Nasen sommernachts nerven. Also dürfen die Anwohner schön die Fenster dicht machen, statt die Bude nachts endlich einige Stunden abzukühlen zu lassen. Was man an laut keifenden privaten Telefonaten angetrunkener Feierlustiger unfreiwillig mitanhören muss, spottet oft jeder Beschreibung. Viele der lieben Altstadtbesucher verkrümeln sich bei eigenem Ruhebedürfnis in Wohnviertel, wo bereits gegen 19, 20 oder 21 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden. Heutzutage muss man jederzeit „woanders“ (da, wo man selbst nicht wohnt) lärmen und tanzen können. Auch wenn man sonst nie tanzt, so muss es am Karfreitag ganz unbedingt und aus Prinzip demokratischen Selbstverständnisses natürlich sein?


    Andererseits kämpft man dafür, dass alle Religionen ganz allgemein berücksichtigt werden sollen – bis auf die hier offenbar kulturell seit Hunderten von Jahren ansässige. Ich steh zwar auch nicht auf Religion/en, aber auf gewisse Traditionen einschl. gesetzlicher Ruhezeiten. Diese und stille Feiertage darf man auch für eigene Ruhezeiten nutzen – idealerweise zu gesetzlich feststehenden Zeiten und Datum (inner Stille chillen). Lässt sich also planen. Man muss nicht zwangsweise auf musikalischen Lärm verzichten, es gibt praktischerweise so wat wie Kopphörer für den Ohrenschmaus.


    Mein Mitleid mit den Feierlustigen hält sich daher in Grenzen. Hat man das Glück, dass die naheliegende Kneipe genau die Mucke spielt, die man ohnehin schätzt, mags noch angehen, sozusagen ideale Sounds zum Entschlummern. Doch was ich mag, müssen all meine Nachbarn noch lange nicht gut finden – und werden von Kneipenmucke im Nachtschlaf gestört.


    Es gibt kein Recht andere Menschen rund um die Uhr dauerzubeschallen – die eigenen Rechte werden dort eingeschränkt, wo sie die Rechte anderer einschränken.


    Die Altstadt wurde so oft totgesagt, das ist längst nicht mehr wahr. Inwieweit sie aber durch all den angesammelten Kommerzmüll längst zur nahezu nicht mehr erkennbaren Altstadt-Feiermeile verkommen ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Allein diese Beleuchtung am Riesenrad – dat hat doch nix mit Altstadtkultur zu tun, sondern mit dem Unvermögen warmweiße LEDs zu installieren. Knöppe op de Augen? Riesenrad ansonsten schön.


    Es issa sowat von fürchterlich für die überarbeitete 25plus Generation, dass sie überhaupt keine Freiräume hat, wo sie doch so hart im Büro arbeitet. Und natürlich will die keine Kettenläden, da würde man doch niemalnicht selbst einkaufen oder essen.


    Na, Bonecrusher warum gleich abreißen? Man könnte den „Neubauten“ ggf. ein gescheites Altstadtgepräge (wenigstens den Fassaden) angedeihen lassen. Dass die netten kleinen Läden allmählich verschwunden sind, hat viele Gründe u. a. mangelhaftes Interesse der Einheimischen dort einzukaufen, keine Geschäftsnachfolger für Läden, die sich grad noch so über Wasser halten konnten, gestiegene Mieten / Nebenkosten.


    Das ging einst allenthalben mit den Grillbuden, Steakhäusern, Metzgereien und Bäckereien los und zieht sich in sämtlichen Orten fort über alle Bereiche (Lebensmittel, Schuhgeschäfte, Pizzerien, Apotheken, Optiker, Tanken usw.). Überall nur Filialen, die letztendlich bereits bestimmen, was wir überhaupt kaufen können, weil bzw. wo es keine Bäcker, Metzger, Gemüseläden und Boutiquen in Inhaberregie mehr gibt.


    Wir selbst (speziell die Youngsters) überlassen durch unser Kaufverhalten den Bigplayern, wie Wohnen und Leben (täglicher Bedarf) gestaltet wird. Die einstigen Einzelhändler sind nicht durch Konkurrenz der Filialisten entschwunden, sondern an unserem Desinteresse für echtes Handwerk mehr zu bezahlen. Viele können das zudem nicht, da die Gewinne unserer Wirtschaftskraft sich eher nicht auf den Konten des Durchschnittsmenschen niederschlagen und um Mindestlöhne gerangelt wird. Bin schon gespannt auf die kommenden Spargelpreise und ggf. faire Bezahlung der Erntehelfer (aus Woanders).


    Auffallend ist, dass man heute allgemein längst nicht mehr von „sozialer Marktwirtschaft“ sondern lediglich von „Marktwirtschaft“ spricht.


    Bezüglich der Altstadt darf man aber fragen, wer dieser lärmenden Feiersüchtigen und der Gastronomen wohnt dort tatsächlich – womöglich straßenseitig? Hörgeschädigte?


    Wäre es gar sinnvoller, sämtliche Gebäude komplett zu gewerblichen Läden umzubauen? Wohnen verboten? Würde vermutlich bald so belebt sein, wie andere Fußgängerzonen und Gewerbegebiete – oder auch nicht.


    Éin sogen. „Einzelhandelsbasiertes Stadtteilmarketing“ hab ich im Web nur für Flingern und Oberbilk gefunden, ob so etwas auch für die Altstadt gibt? k. A.


    Bis denne...


    Ahörnchen

    SchoSch, das hätte den einzig passenden Adressaten! Wenn jemand die Meinungsfreiheit weit über die Grenzen des Erlaubten einschränken will und ständig nachlegt… findeste, dass nicht derjenige, sondern seine Kritiker nerven? WER reitet auf irgendetwas herum? Wer legt nach? Und warum eigentlich? Das ursprüngliche Thema ist nicht mehr das Thema, es hat eine erstaunliche Ausweitung erfahren.


    Bei der weiteren Diskussion sollte man den Blick auf Ursache und Wirkung lenken. Was Elbers aktuell versucht, wird weitreichende Konsequenzen haben. Ich sähe es nicht gern, wenn das bis in die ganz hohe Gerichtsbarkeit gerät. Wenn Du – so ganz persönlich – dazu nichts hören, lesen oder sagen magst, verlang es nicht von anderen. Ich habe was gegen Maulkörbe!


    In dem einen Forum darf man nichts gegen den sogen. Schutzdienst privater Hundehalter sagen (weil der NOCH erlaubt ist, obwohl sich das mit zig LHG und schon gar nicht mit dem StGB oder GG verträgt) oder nichts gegen Rechtsradikale, die öffentlich schreiben, Minirock tragende oder sich sonstwie freizügig Teenager seien an Vergewaltigungen selbst schuld (amüsanterweise gings um ein betroffenes Hosen tragendes Mädel), da sind an Karneval betrunkene Teenager doch irgendwie mit schuld, wenn sie vergewaltigt werden. Jeder will nur die ihm passende Ansicht ertragen / erlauben.


    Es ist mir sowas von komplett wurscht, wer Kinder, Teenager (insbesondere weibliche) unterdrückt oder die freie Meinungsäußerung, die ein Grundrecht ist!


    Offenbar sind die Diskutanten, Kommentatoren und die FWler (RTWler) selbst schuld an der weiteren Entwicklung und sollen besser die Klappe halten, wenn ein dreister, beschämend kurzsichtiger Lokal-Politiker für einen allgemeinen Medienkiefernklemmer sorgen will.


    Zitat: „BTW: die Qualität einer Metapher sinkt exponentiell mit der wachsenden Menge an Menschen die sie nicht verstehen. Nur mal do nebenbei...“


    Wuhaha! Eventuell fällt s dir selbst auf.

    Jepp, SchoSch, über all das andere, schreibt man in passenden Threads und / oder in den passenden Foren.


    Wenn dir etwas auf den Sack geht, schreibs doch dem OB, denn der legt nach! Nun öffnete er ein Türchen, dass zum politischen Genickbruch führen kann. Dem muss doch niemand ein Grab schaufeln, das kann er selbst in Eigenregie. Da ist Mitleid ebensowenig am Platze, wie persönliche Genervtheit.


    Meine Stimmung war und ist auch absolut nicht danach, jede Runde, die der Herr OB einläutet zu vergegenwärtigen, aber der Mann hat den Knall nicht gehört.


    Erwartest Du ernsthaft, dass die Bürger diesen Wust von Unzulänglichkeiten (IDR usw.) nachvollziehen wollen und können? Und gar drauf eingehen? Das war seit jeher anderen überlassen. Wo es aber zu Maulkörben der Meinung kommt und diese verordnet werden, ist definitiv der Nerv des Erträglichen berührt.


    Sorry, dem Großteil der Bürger sind private Befindlichkeiten (wie fremderleuts Säcke) dann eher unwichtig. Sie befürchten nämlich, dass sich "Halt im Web und sonstwo gefälligst das M...l", einschl. copy n paste und "gefällt mir" auf sie nach Beliebigkeit ausweiten lässt. "Dumm angestellt" hat sich jemand anderer und ich denk, er bekommt dafür die Quittung.


    P. S. das "affig" hatte ich spät bemerkt - welche Affen reiten eigentlich (ohne allzugroße Resonanz der Bürger) auf toten Gäulen rum - erinnert schon a weng an diese Geisterreiterteile aus LoR?

    Bilder von den Feierlichkeiten und der Trauergemeinde findet Ihr bei der WZ


    Düsseldorfer Jecken tragen Hoppeditz zu Grabe


    Die Feuerbestattung sehr gelungen.
    Die letzten Töne inzwischen verklungen.
    Der Abschied währt keine Ewigkeit.
    Im November ists wieder so weit.


    Noch ein geflüstertes "Helau! Bis zum Ilften im Ilften, lewen Jong!"


    Auch wenn es hier nicht gern gesehen ist, ein mitleidiger Gruß an die Trauergemeinde der Nachbarstadt,
    wo der Nubbel es für dieses Mal hinter sich hat.


    Wer weiß schon, was die beiden Jungs mit ihrem Treiben in diesem Jahr hinterließen, warn sicher nicht nur trauernde Witwen... die Geburtenrate im November wirds zeigen... so die Hinterlassenschaft pünktlich ist, in der neuen Session.


    *frechgrins

    Heut ist sooo ein trauriger Tag…
    Aschermittwoch! Kein Jeck ihn mag.
    Dä leeve Jong, er ist nicht mehr!
    Die Narren schwimm´ im Tränenmeer!


    Uns Hoppeditz, was für ne Qual,
    verlässt heut dieses Jammertal.


    Vorbei ist s mit der Fleischeslust.
    Bis Ostern schieben Carnivoren Frust.
    Auch s Herrgottsbscheißerle ist nicht recht.
    Dat Päd is drin und uns wird schlecht.


    Uns Hoppeditz, da sin mer sicher,
    ersteht im Herbst mit Trara und viel Gekicher,
    erneut zu frecher Rede und viel Quatsch
    und diesmal bitte mit mehr biss´gem Touch!


    So zerdrückt die Tränchen heut,
    vielleicht wird in der nächsten Session der Elbers besser noch vertäut.


    Zu Grab getragen, letzter Gang und einerlei
    für die Session ist sie vorbei,
    die amüsante Narretei!


    P.S. ich hätts gern auf Platt gedichtet, aber dazu muss ich n Lehrgang machen.

    Je nun, so janz freiwillig hatte er (Ratzinger) den Job eh nicht übernommen.


    Egal, wie man zu Religion(sgemeinschaften) im Allgemeinen und Besonderen steht, man kann / sollte sie aus vielen Gründen nicht ignorieren. Man muss nicht "glauben" um die eine oder andere Philosophie nachzuvollziehen, auch Märchen haben meist nen wahren Kern. Spannende Stories gibts außerdem in allen Religionen.


    Außerdem beschert uns das Feiertage und Feste, selbst, wenn die zu weiten Teilen anderen, "barbarischen" Sitten uralter Zeiten folgten (Sommer- / Wintersonnwende). Doch darf keine Kirche (Religionsgemeinschaft) sich selbst über die Menschenrechte oder die Justiz stellen und sich über Gesetze erheben. Keine Kirche darf Wissenschaft und neue Erkenntnisse negieren. Das sind Fehler, die unentschuldbar sind.


    Wie die Befruchtung verhütende "Pille danach" (die eben keine "Abtreibung" darstellt). "Leben" fängt nicht mit einer Vergewaltigung an, sondern allerfrühestens mit einem befruchteten Ei, Sonst wären schon das Ei und die Samenzelle "Leben". Egal, ob man an den göttlichen Funken glaubt oder an natürliche Vorgänge, es ist so eingerichtet, dass das meiste an Eizellen und Spermien keine Chance hat ein Lebewesen zu werden - Religion hin, Religion her.


    Weniger mit dem Selig- und Heiligsprechen sollte man sich befassen und wesentlich mehr mit Aufklärung von Verbrechen durch die Kirche - nicht nur unserer Zeit! Was von der Justiz zu klären ist, hat man dieser komplett zu überlassen!

    Boah neee! Maaaatzeeeeeeeee! 8o:D


    Benedikt is nu ma greis (Opi halt), zittrig und hat für sein Amt die richtige Entscheidung getroffen. Man muss den ollen Ratzinger net mögen, aber er erkennt zumindest diese Grenze des Alters. So manches in Bibeln hat einen ganz tiefen Sinn, den wir in unserer Zeit gut brauchen können. :)


    DER PREDIGER SALOMO (KOHELET)


    Alles hat seine Zeit


    Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:


    geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
    pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;


    töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;
    abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;


    weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
    klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;


    Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit;
    herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;


    suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;
    behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;


    zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;
    schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;


    lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;
    Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.


    Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.


    Et haben noch janz annere "Sachen" ihre Zeit... *dreckisch grins*
    Dat darf jeder für sich dazu texten :whistling:

    Mit welchen Medien rechnest Du da soo? RPO gab sich einmal mehr wahren Löschorgien hin.


    Die Krux ist doch, Wähler überhaupt zum Wählen zu bewegen! 38 % war ja wohl ne janz erbärmliche „Nummer“ für die mündigen Wähler der Landeshauptstadt! Hör dir die diversen Begründungen an, wenn jemand sagt, er wähle nicht.


    Dann darf man sich eben nicht wundern, wenn man Chancen leichtfertig verspielt und für zig Jahre n „Kracherteam“ im Rathaus hat, das alles wegbeisst, was nicht im passenden Tonfall mitheult oder es werden Maulkörbe verteilt (und zwar die ganz dichten Kieferklemmer). Obendrüber n selbstgefälliger Vollmond, der denkt, er selbst erhelle die Welt. Von wegen Sonnenkönig! Da ist mehr Schatten als Licht. Von wegen Gutsherrenart – m. E. die eines Büttels Dickens´ scher Manier.


    Die Einfachheit z. B. der Briefwahl (um einen schönen Wahl-Sonntag ganztägig genießen zu können oder einen Kurzurlaub einzulegen) ist weiterhin vielen Bürgern, einschl. der jungen Wähler, unbekannt.


    Seinerzeit war mir bei der Ummeldung in 2004 (es stand 2005 die Bundestagswahl an) nicht aufgefallen (wie auch), dass ich zwar einen korrekten Aufkleber im Perso hatte und eine korrekte Ummeldebescheinigung übergeben wurde, die Dame aber auf „Abmeldung“ geklickt hatte (hey, ein Jahr ohne offizielle Meldeadresse, das kann Konsequenzen haben, z. B. Haftbefehle, können einen Gerichte postalisch nicht erreichen). Kein Wunder, Madame Bürgerbüros „Schreibtisch“ beherbergte mehr Killefit an Figürchen und Privatkrempel als manche Ü-Ei-Privatsammlung.
    Eine Woche vor der Bundestagswahl hab ich s anlässlich der hier üblichen Jahreskontrolle durch den Verwalter erfahren „Sie sind hier nicht gemeldet! Was ist los?“. Dat Bürgerbüro stellte sich telefonisch bei meiner freundlich-amüsierten Anfrage irschema dumm, meinte aber, das würde sofort geändert, ich müsse (wörtlich!) mir die Wahlunterlagen auf der Brinkmannstraße (Wahlamt) abholen. Hörnis Tonfall nu eisig „Inakzeptabel! Dass mir diese umgehend zugesandt werden, dafür werden Sie sorgen und ziemlich zügig, wenn ich bitten darf.“ Zwangsweise musste ich persönlich zur Wahl wackeln. Dass ich auch mit dem Perso zur Wahl hoppeln kann, wusste der Bürgerbüromensch auch nicht (Tätääää! Warum wohl nicht?) – mir war es entfallen… stand natürlich auf dem üblichen Kärtchen, das mich seltsamerweise noch pünktlich genug erreichte. Die Mittelung ans Wahlamt kostete das Bürgerbüro nur einen Anruf, ich wäre gut 2 Stunden unterwegs gewesen.


    Mir ist die Wählerei wichtig. Man kann wenigstens das oder den wählen, der das kleinere Übel darstellt oder eine Partei, die für etwas Sand im politischen Getriebe sorgt. Wählen heißt ja nicht Mitglied zu werden, was auch der eine oder andere denkt. Es darf darüber zwar gelacht werden, es darf aber auch erklärt werden.


    Grüßli
    Ahörnchen - ey, die Sonne lässt sich blicken!

    Puh, Ray, das ist aber ne trockene, harte Schnitte für n frühen Sonntagmorgen! 8o *draufrumkau :grillen:


    Lass mir etwas Zeit zum Aufessen und verdauen. Madame Schavan ist zurückgetreten…


    Frau Dr. Schavan hatte einige Jahre Zeit, diese miteinander verwobenen Missstände und deren offenbar jahrzehntelanges Dümpeln im Unbekannten (für den nichtstudierten Normalbürger) selbst aufs Tapet zu bringen um sie zu (ver)ändern. Tat sie aber nicht, nicht einmal als die „Einschläge“ näher kamen. Stimmt, soviel ich weiß war diese Dissertation ihre erste Arbeit.


    Doch gerade aufgrund des hohen Amtes hätte sich Schavan für klarere Richtlinien engagieren müssen. Auch aufgrund der Aberkennung der Titel anderer, hätte es im „Gebälk“ ihres Oberstübchens knacken müssen. Soviel Überblick und Interesse nämlich darf, ja muss das „gemeine Volk“ von den Ministern und Bundesministern in der Sparte „Bildung“ / „Hochschulbildung“ verlangen!


    Wenn es nicht möglich ist, oder aussichtslos erscheint, dass eine nicht akzeptierte Arbeit aufgrund diffuser oder nicht zutreffender Begründungen vonseiten der Uni gerecht(er) bewertet wird, muss es eine oder mehrere Kontrollinstanzen oder Schlichtungsstellen geben, die diese Arbeit (anonymisiert) bewertet. Bekanntlich beginnen die Bewertungsprobleme von Arbeiten inzwischen bereits in der Grundschule. Vielleicht gibt’s schlicht zu viel Spielraum in Sachen Bewertung auf Grundlagen, die längst überholt sind. ?(


    Was der eine oder andere in denkbar kurzer Zeit lesen, verinnerlichen, bewerten und aufbereiten kann, sowie Schlussfolgerungen ziehen und dies alles auch noch zu „Papier bringen“, mag der eine oder andere nicht nachvollziehen können (wie z. B. „Zettelkasten-Doktorväter“ Copyright by Ahörnchen). Aber kann und darf man dann entscheiden, das sei nicht möglich? Denken und Umsetzen ist stark von der jeweiligen Person abhängig, da Menschen individuell und keine Maschinen sind und auch nicht so funktionieren.


    Gib „geschlechterstereotypische Segregation“ bei Google ein… ist nicht! Ohne Anführungszeichen schon, eben „noch“ nicht als eigenständiger Begriff. „Ghostwriter seiner selbst“ fiel mir dazu auch ein. :wacko:


    Es erscheint, als brächten überkommene Maßstäbe und hoheitlicher Cäsarismus zu viele Studenten in eine Bredouille, die dem Normalmenschen unverständlich ist und die dann zu Recht als Hochnäsigkeit empfunden wird (mir fiel das im Gymnasium auf, hat sich offenbar nichts dran geändert, wobei Neid oder soziale Stufen keine Rolle spielten; entstamme der sogen. Bildungsschicht).


    Fragestellung: An wen wenden sich Studenten mit solchen Sorgen und berechtigten Überlegungen, welche Instanz ist dafür zuständig? Ist es möglich, die Arbeit anderweitig vorzulegen? Ein vorbereitender Kurs sollte eigentlich der Uni selbst wichtig sein. Was sagen die Kommilitonen dazu? Was der AStA? Oder ist die Gestaltung des Campus wichtiger?


    Inzwischen wird auch angemerkt / diskutiert, ob nicht die damaligen Doktorväter näher unter die Lupe genommen werden müssten, aufgrund ihrer Versäumnisse. Das Wühlen in der Vergangenheit scheint wichtiger als eine Veränderung der aktuellen Situation. Es lenkt so schön von der diesbezüglichen Ignoranz ab. Überarbeitung des Status Quo ist weniger einfach als die Suche nach Plagiaten, die man anderen überlässt und selbst die Griffelchen in Unschuld wäscht.


    Mir kommt es inzwischen so vor, als würde die IHK bei Prüfungskriterien und Bewertungen deutlich sorgfältiger vorgehen als eine Universität. Was natürlich auch an der übersichtlicheren Aufgabenstellung liegt.


    Liebe Grüße
    Ahörnchen, das grübelt

    Nuu, wer hindert dich, andere Quellen zu nennen??? Warum tuste dat nicht? Ich bin n ziemlich altes Hörnchen ohne Schulabschluss (mit zwölfi anno 1971 war bei mir Schluss mit gymnasialer Bildung – nicht mehr hingegangen – es gibt anderes im Leben). Bin nicht dafür zuständig alles zu vergegenwärtigen – mach uns doch schlau, wenn du kannst. Das ist nämlich ganz und gar nicht einfach. Habs selbst getestet.
    Vergiss nicht, dass die Dame Schavan nicht irgendwer ist sondern aktuell Bundesbildungsministerin und einst eben jenen Titel für ihre Dissertation wählte – hat sie jemand gezwungen? Und gab sie nicht selbst Richtlinien heraus – wobei mir der Titel dazu nicht im Gedächtnis ist.


    Ganz genau, ich (und auch andere) erwarte von der Uni / Unis allgemein ganz klare Richtlinien!!!! Her damit!
    Ansonsten Uniwechsel?

    Heiße oder laue Luft unterm Schleudersitz Richtung 2014? Man weiss es nicht?
    Der OB legt immer noch ne Schippe zum Verschlimmbessern druff. Etwas verkniffen wirkte sein Statement im WDR m. E. auch. NIcht datter doch die vielen verärgerten Kommentare seiner diversen Wählerwürmchen bei RPO "zufällig" zugetragen bekam.


    Die "Staatsraison" scheint zu klappen, denn keiner aus der Stadtverwaltung sagt persönlich was. Dafür lachen se bei meinen Kommentaren verschämt. Immahin kann so ne Suspendierung für freie Meinungsäußerung einen 50 % des mtl. Salärs kosten. Wehe, man muss davon langfristige Verpflichtungen bedienen.

    Danke Euch beiden, rubber ducky und SchoSch!


    Das war ein sehr umfassendes Statement via FB. Doch nicht zu vergessen all die NIcht-Nutzer... das sind auch einige Tausende. Die meisten Bürger sind vermutlich auf der Seite der FWler - auf eine Abstimmung kann sich der OB keinesfalls einlassen. Denke, die merken nicht, wie sie sich aktuell durch Verlautbarungen in der Presse selbst schaden. Diesen OB braucht im Zweifelsfall niemand - aber jeder will eine regulär entlohnte Feuerwehr, die jederzeit parat steht und nicht noch um ihre Überstunden kämpfen muss oder Disziplinaverfahren am Hals hat (die sind übrigens nicht etwa preiswert, denn die FWler gehen mit normalem Bezug "auf Halde").


    jaja, die Quellenangaben derzeit... und allgemein. Ächz. :thumbup: