Wohnen im Medienhafen! Projekt WinWin (Königskinder) und andere

  • Hallo zusammn,


    Königskinder - Wohntürme im Medienhafen Düsseldorf, Speditionstraße


    Zwei spektakuläre Wohntürme werden den Auftakt zur Wohnbebauung im Medienhafen geben. Sie sollen 63 Meter hoch werden, die Grundflächen betragen je 24 x 24 Meter. Zwischen den Gebäuden entsteht ein belebter Platz mit Düsseldorfer Lebensqualität.


    In Zusammenarbeit mit den Architekten Prof. Karl-Heinz Petzinka und Thomas Pink von Petzinka Pink Technologische Architektur und dem renommierten Künstler und Leiter der Düsseldorfer Kunstakademie Prof. Dr. Markus Lüpertz ist das Konzept "Wohnen in einem Kunstwerk" entstanden. Der Künstler hat für jeden der beiden 18-geschossigen Wohntürme jeweils eine zwölf Meter hohe Skulptur -ein Königskind- entworfen. Die Skulpturen spielen auf das altdeutsche Lied von den Königskindern an, die an Flussufern standen und nicht zueinander fanden. Sie nehmen das Motiv des Wassers am Hafen und das der Architektur mit sich gegenüberstehenden Volumina auf. Auch die obere Gebäudekante soll von dem Künstler Markus Lüpertz gestaltet werden. Mit dieser Verbindung von Kunst und Architektur bekommt das Wohn-Ensemble eine eizigartige, unverwechselbare Identität.


    Die Häuser umschließen einen Platz, der sich zum Wasser des Hafenbeckens hin öffnet. Während die Erdgeschosse der gewerblichen Nutzung, wie z.B. Gastronomie und gehobener Handel, vorbehalten bleiben, bieten die oberen Etagen Wohnen auf exclusivstem Niveau. Doorman-Service, individueller Grundriss, auch über mehrere Etagen, ein städtisches Umfeld mit höchstem Freizeitwert und ab der 7. Etage eine unverbaute Aussicht über die gesamte Rhein-Region. In den Untergeschossen sind Tiefgaragen angelegt. In unmittelbarer Nachbarschaft wird ein 6-Geschössiges Loftgebäude realisiert.


    Es sind hochwertige Lofts, exklusive Appartements und Maisonettwohnungen mit einer durchschnittlichen Größe von 120 qm geplant. Im Hafenbecken soll eine Marina realisiert werden, so dass Mieter ihre Boote direkt vor der Tür anlegen könnten. Das Hochhaus - Ensemble ist der erste Schritt, den Medienhafen durch Wohnen weiter zu beleben.


    Quelle: duesseldorf.de


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    Gesamtansicht vom Wasser, Quelle: duesseldorf.de


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    Lageplan, Quelle: duesseldorf.de


    Gruß
    Nico

  • Die RP hat zum Thema Wohnen im Hafen ein Interview mit der Vorsitzenden des Hafenvereins, Ernst Lamers gesprochen, der für den Erhalt der Industrie im Hafen kämpft. Mit der Wohnbebauung im Hafen seien Konflikte programmiert. Vor allem die Mühlenbetriebe sind bedroht, wenn der neue Bebauungsplan umgesetzt wird. Die Argumente sind aber die bereits bekannten.

  • Nachdem es um das Thema in der letzten Zeit ziemlich ruhig geworden war, meldet sich Planungsdezernet Gregor Bonin nun mit einem Paukenschlag zurück: schon diesen Herbst oder spätestens im Frühjahr 2009 sollen die nächsten Wohnungen in der Nachbarschaft der Doppeltürme hochgezogen werden. 700 Wohnungen sollen insgesamt entstehen. 200 an der Spedition- und 500 an der Kesselstraße.


    Bei rp-online.de ist das gesamte Baugebiet aus der Vogelperspektive zu sehen. Zum Lärmschutz zwischen Wohnbebauung und Industriehafen soll vom Hafenbecken B bis zum Hafenbecken C, also rund um die Weizenmühlenstraße, ein „räumlicher Puffer“ entstehen.


    Unglaublich finde ich, wie Bonin in folgendem Abschnitt aus der RP zitiert wird:

    Zitat

    Dabei geht es um Grundsätzliches: Wie soll die Zukunft des Hafens aussehen? Welche Rolle soll die Industrie spielen? „Nicht jeder Hafen kann die Funktion als Verteilerzentrum erfüllen“, sagt Bonin. Mercedes-Sprinter könnten auch in Duisburg verladen werden, „das muss nicht zwei Kilometer von der Kö entfernt passieren“, sagt Planungsamtschef Richard Erben.


    Wie kann man der lokalen Wirtschaft nur so dumm vor dem Kopf schlagen? :thumbdown: Ein ordentliche Kompromis muss her der die industrielle Entwicklung des Hafens ebenso miteinbezieht wie eine Erweiterung als Medienstandort oder eben als Wohngebiet.

  • die aussage hört sich erstmal unüberlegt an, aber eigentlich hat er aber doch irgendwo recht. dem ddorfer hafen sind doch schon umgebungstechnisch grenzen gesetzt und duisburg hat den größten binnenhafen der welt.

  • Ich frag mich, ob die Politiker hier in Düsseldorf nicht mehr alle Tassen im Schrank haben :
    Einerseits soll nen paar Meter weiter das tolle neue Kohlekraftwerk entstehen, also in guter Windrichtung, da es sowieso immer aus Südwest zieht und dann soll im Hafen Wohnraum erschlossen werden.


    Entweder ist nen Hafen zum Arbeiten da, oder ich schmeiß die Gewerbetreibenden raus und schaff neuen Wohnraum. Die Frage ist nur, wer dann wo noch arbeiten soll.


    Aber bei dem Bürokraten Erwin besteht ARBEITEN ja eh nur aus Papier von links nach rechts legen. Also, passt ja!

  • Rat stimmt Wohnen im Hafen zu


    Im Stadtrat wurde gestern heftig debattiert, wie die Weichen für den Industriehafen gestellt werden sollen. Eine Mehrheit aus CDU und FDP stimmte schließlich für mehr Wohnbebauung und weniger Industrie. Die Luxus-Apartments an Spedition- und Kesselstraße im Hafen können gebaut werden. Der Rat hat mit der Mehrheit von CDU und FDP der Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt. Vorausgegangen war eine halbstündige Debatte.[...]


    weiter lesen auf rp-online.de >>


    Wieder eine wegweisende Entscheidung die mal eben so von CDU und FDP durchgeboxt wurde...

  • "Wohnen im Hafen" beschäftigt jetzt die Gerichte: Die Verwaltung zieht gegen die Bezirksregierung vor Gericht, um ihre Pläne für Wohnhäuser in der Nähe von Hafen-Betrieben durchzusetzen. Die Bezirksregierung hatte den Flächennutzungsplan zuletzt abgelehnt.

  • Stadt will Parkplatz am Rheinturm bebauen


    Die Pläne der Stadt, das Wohnen im Hafen auszuweiten, konzentrieren sich nicht nur auf die geplanten Wohntürme "Königskinder" an der Speditionstraße und weitere Gebiete an der Kesselstraße. Im Blick ist auch eine mögliche Bebauung des derzeitigen Parkplatzes zwischen Rheinturm und WDR. Das sagte OB Dirk Elbers gestern am Rande einer Veranstaltung. weiter lesen auf rp-online.de

  • Gericht urteilt zu Hafenplänen


    Bald zwei Jahre, nachdem Regierungspräsident Jürgen Büssow den Flächennutzungsplan (FNP) abgelehnt und die Stadt dagegen geklagt hat, soll Klarheit über die Zukunft der künftigen Nutzung des Hafens nutzen. Wegen des Verfahrens vor Gericht liegt die Hafenplanung, darunter der Bau der Luxus-Wohntürme "Königskinder" durch den Investor Frankonia, auf Eis. weiter lesen auf rp-online.de

  • Der Weg ist frei für die Königskinder im Hafen


    Der Weg für Wohnen im Hafen ist frei. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat einen Vergleich im Rechtsstreitverfahren mit der Bezirksregierung angeregt. Die Stadt stimmt diesem Vergleich zu. Damit steht fest: Im Hafen werden schon bald Wohnungen entstehen.


    Der Vergleich ist für die Stadt ein Erfolg: Denn nun kann zügig mit der Umsetzung begonnen werden. Im Hafen können 200 bis 250 Wohneinheiten entstehen. Dies umfasst auch den Bau der "Königskinder" an der Speditionstraße. "In den kommenden Monaten wird Baurecht geschaffen, Baugenehmigungen werden erteilt. Somit kann dann spätestens zu Beginn des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden", so OB Elbers. Hintergrund des Rechtsstreits war die Versagung der Genehmigung für diese Änderung durch die Bezirksregierung in ihrer Funktion als Aufsichtsbehörde, während die Stadt Düsseldorf die Auffassung vertritt, dass diese Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich des Düsseldorfer Hafens zu genehmigen sei.


    Dazu gibt es auch einen Artikel auf wz-newsline.de.

  • Eben! Die werden aber die ersten sein, die die Nase rümpfen wenn der Wind dreht und die mauschelige Luft von Tierfuttermitteln aus dem Industrihafen ihr Frühstück stört...


    Ich hoffe einfach das der sterile Medienhafen durch Wohnbebauung etwas belebt wird.

  • Nana, nix gegen meinen Arbeitgeber ;) 
    Auch Tiere müssen was fressen....
    Außerdem stinken wir nicht (also kaum...), wir stauben!


    Sowas wie das Monkeys, Parkplätze, Hafenfeste, gute (bezahlbare) Restaurants, Kneipen in die man gerne geht, sowas belebt den Hafen. :bier:
    Die, die morgens mit dem A8 aus der Königskindertiefgarage fahren und abends wieder rein, tun das bestimmt nicht...

  • Eben! Die werden aber die ersten sein, die die Nase rümpfen wenn der Wind dreht und die mauschelige Luft von Tierfuttermitteln aus dem Industrihafen ihr Frühstück stört...

    Jenau, hoffe mal, die Miet- wie sonstigen Verträge werden dahingehend
    wasserdicht sein. Nicht, dass es auf Steuerzahlers Kosten ´nen
    Rattenschwanz von Klagen gibt...



    Ich hoffe einfach das der sterile Medienhafen durch Wohnbebauung etwas belebt wird.

    Da sehe ich eher schwarz. Traue der zahlungskräftigen Kundschaft nicht unbedingt zu, belebend und spannend zu sein. Flingeraner Erfahrung eben...;)

  • Nana, nix gegen meinen Arbeitgeber ;) Auch Tiere müssen was fressen....


    Dagegen hab ich doch auch nix gesagt. Nur nebenan wohnen möchte ich nicht! ;)


    Zitat

    Sowas wie das Monkeys, Parkplätze, Hafenfeste, gute (bezahlbare) Restaurants, Kneipen in die man gerne geht, sowas belebt den Hafen. :bier:


    Da sind wir einier Meinung, aber ewig Monkeys Island hinterhertrauern bringt auch nichts. Entsprechende Gastronomie wird sich hier erst ansiedeln, wenn die Kundschaft sich nicht nur auf Schlipsträger beschränkt, die in der Nachbarschaft arbeiten und ihr Mittagessen von der Firma bezahlt bekommen.


    Da sehe ich eher schwarz. Traue der zahlungskräftigen Kundschaft nicht unbedingt zu, belebend und spannend zu sein. Flingeraner Erfahrung eben...;)


    Verständlich ;) Ich hoffe aber neben der Luxus-Mieterschaft in den "Königskindern" auf weitere, "gemäßigte" Wohnbebauung im Bereich Kesselstraße etc. Die soll ja auch irgendwann kommen. Bislang nur ein frommer Wunsch, aber man darf ja noch hoffen...


  • Dagegen hab ich doch auch nix gesagt. Nur nebenan wohnen möchte ich nicht! ;)


    .....


    Verständlich ;) Ich hoffe aber neben der Luxus-Mieterschaft in den "Königskindern" auf weitere, "gemäßigte" Wohnbebauung im Bereich Kesselstraße etc. Die soll ja auch irgendwann kommen. Bislang nur ein frommer Wunsch, aber man darf ja noch hoffen...

    Eben, daneben wohnen möchten die wenigsten, trotzdem sollen eben dort (teure) Wohnungen gebaut werden.
    Versteh ich nicht, außer man will Mittel- bis Langfristig den Hafen nicht mehr als Industriehafen sondern als Wohn- und Erlebnisstätte nutzen. Dann soll man das aber auch so sagen...


    Und die Pläne für die Kesselstraße mit "gemäßigter" Bebauung fänd ich ja Frech. Noch näher am Hafen dran, da sollen dann die "Normalos" hin. So als Staub-, Sicht-, Lärm- und Geruchsschutz? :)


    Bei der heute im Hafen ansässigen Industrie ist der ganze Standort dort für Wohnbebauung gänzlich ungeeignet, da bleib ich bei...