Umbau Konrad-Adenauer-Platz (Bahnhofsvorplatz)

  • Kann es denn so schwierig sein, nach jetzt schon 5 Jahren, die Besitzverhältnisse zu entschlüsseln?? Der Vorplatz sieht einfach nur grausig aus; passt einfach nicht zum Bild, welches Düsseldorf der Welt doch eigentlich präsentieren möchte: Modern, Weltoffen, Freundlich und schick.

  • Man sollte mal versuchen das einfach in die Hand zu nehmen. Es kann doch nicht sein, dass sich alle einig sind aber dann doch nichts gemacht wird.


    Da muss ganz klar was passieren und wenns bis 2013 dauert, dann brauchen se auch nicht mehr anfangen -.-'


    Kö Bogen fertig, U-Bahn fast fertig und und und ... nur der Bahnhof gammelt weiter vor sich hin!

    "Der Gedanke geht der That voraus, wie der Blitz dem Donner. Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher und ist nicht sehr gelenkig, und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen wird er, und wenn Ihr es einst krachen hört, wie es noch niemals in der Weltgeschichte gekracht hat, so wißt: der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht." Heinrich Heine


    www.umsturzblog.wordpress.com

  • Bahnhofsvorplatz: Kein Umbau in Sicht


    Die jahrelange Planung für den Konrad-Adenauer-Platze war offenbar für die Katz. Der 2006 vorgelegte Entwurf wird nicht realisiert, die Stadt fängt wieder von vorne an. „Der Entwurf ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Planungsdezernent Gregor Bonin. Details dazu will er nicht mitteilen. Konkreter wird Alexander Fils, Vorsitzender des Planungsausschusses: „Vieles von dem, was damals geplant war, funktioniert nicht.“ So seien die durchsichtigen Haltestellen-Häuschen nicht realistisch, „weil es kein Material gibt, das so ein großes Dach trägt“. Zudem sei die Planung dadurch beeinträchtigt worden, dass – anders als vorgesehen – keines der vier Rheinbahn-Gleise aufgegeben werden kann. weiter lesen auf wz-newsline.de

  • Das ist wie in Brüssel mit den Bahnhofsgängen - einfach hässlich, lieblos und traurig. Wenn man bedenkt, dass gerade dieser Platz ein wichtiges Markenzeichen der Stadt ist - es ist praktisch das Eingangstor - muss man sich fragen, aus welchem Grund es so extrem schwierig ist, hier ein vernünftiges Bild zu präsentieren. Denn es ist wahrlich viel Platz vorhanden! Er muss lediglich vernünftig genutzt werden.


    Aktuell hingegen liegt sehr viel brach. Der Boden ist nicht gerade neu und allgemein gibt es keine positive Gestaltung des gesamten Areals - keine optischen Highlights. Auch das Bahnhofsgebäude sowie die um den KAP gelegenen Bauten fügen sich leider nahtlos in das aktuelle - traurige - Bild ein.


    Man muss nur mal einen Blick rüber nach Köln werfen. Zum einen das Gebäude: Innen viel Luft bis zur Decke, von außen eine große Glasfront. Dazu die schöne Überdachung bei den Bahnsteigen in Richtung Rhein. Bei uns wenig Platz zur Decke, Backstein von Außen und auf den Bahnsteigen ein überaus hässliches Dach - das wird ja fast nur von Duisburg übertroffen ^^


    Aus diesem Grund: Bitte endlich eine sinnvolle und durchführbare Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes durchführen. auch wenn wir dann demnächst schon wieder eine neue Großbaustelle bekommen.

  • Ich frage mich auch warum an so vielen Stellen die Kohle verschleudert wird und an solchen "echten Schandflecken" einfach nichts passiert.
    Ich komme viel rum und Düsseldorf ist wirklich mit die dreckigste Stadt die ich kenne. Nur auch ein Beispiel wo man mal Geld in die Hand nehmen könnte (neben dem Wohnungsbau), aber das wäre zu off topic.

  • Genau diese Kritik wird jetzt auch von der SPD in einer Pressemitteilung kommuniziert. So wird unter anderem auch kritisiert, dass das Umweltbewusstsein von CDU/ FDP wohl eher Show sei und statt einer Verbesserung des ÖPNV's lediglich für den Individualverkehr etwas getan würde.


    Dabei wären die Planungen schon fest, hätten somit schon lange durchgeführt werden können. Selbst die Finanzierung stand ja. Aber „Jetzt versucht der Oberbürgermeister den Bürgerinnen und Bürgern Sand
    in die Augen zu streuen, indem er nun die bereits genehmigten Planungen
    infrage stellt und diese mit einer großräumigen Planung auszuhebeln
    versucht. Da werden wir nicht mitmachen
    “ (Matthias Herz, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion).

  • Nachdem es laaaaange Zeit still um dieses Thema war, nimmt die Diskussion um die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes jetzt offenbar wieder Fahrt auf:


    Neue Hoffnung für den Bahnhofsvorplatz


    Bahnchef Rüdiger Grube kommt am Freitag erstmals zu einem Ortstermin zum Hauptbahnhof und wird mit Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) über das Projekt Neugestaltung reden. Es heißt, die beiden wollen einen Neustart in den Gesprächen versuchen - und den jahrelangen Stillstand beenden. Die beiden Seiten müssen allerdings noch gewichtige Fragen klären. Dabei geht es insbesondere ums Geld. Nicht nur, dass geklärt werden muss, wer die Kosten für die Umgestaltung trägt. Die Stadt sieht es als Voraussetzung, dass die Imbiss-Buden vor dem Eingang verschwinden. Die aber bringen der Bahn Einnahmen in Höhe von rund 400.000 Euro pro Jahr. weiter lesen auf rp-online.de